23. November 2012

Flughafen Berlin Tempelhof

Dass Berlins großartigster Flughafen für den Flugbetrieb geschlossen wurde, ist ein Jammer. Als Baudenkmal und Event-Location bleibt er uns glücklicherweise erhalten. Die Hangars werden für Mode, Kunst, Design oder Sportveranstaltungen genutzt – immerhin. Das ehemalige Flugfeld, das Tempelhofer Feld, ist ein echter Gewinn und wird von allen geliebt. Hier kann man sich unter einem riesigen, weiten Himmel austoben, spazieren, Sport treiben, abhängen oder nur die große Freiheit genießen. Ich möchte Euch heute Fotos von diesem "spannenden Ort" zeigen. Wie wär's mal wieder mit einem Ausflug nach Tempelhof?
Ich hoffe, dass dem Senat nicht demnächst einfällt, die Leuchtbuchstaben 'ZENTRALFLUGHAFEN' abzumontieren – vielleicht um Strom zu sparen...










21. November 2012

Andrea Bangel

Heute möchte ich Euch gerne die Illustratorin Andrea Bangel vorstellen. Früher malte Andrea großformatige Öl- und Acrylbilder in ihrem Atelier, heute zeichnet und malt sie, wo sie gerade ist – im Park auf der Wiese, im Café, vor allem aber in Berlin Prenzlauer Berg, wo sie wohnt. Es entstehen (kleinere) ausdrucksstarke, farbenfrohe  Bilder und Collagen – jedes Werk ein Unikat. Ich mag Andreas Figuren. Es sind richtige Charaktere, so echt, man spürt, mit wie viel Gefühl sie gezeichnet werden. Sind die Katzen nicht toll? An meiner Wand hängt eine, die mich jeden Tag anzwinkert...
Andreas Illustrationen mit passenden Passepartouts könnt Ihr hier und ab Dezember immer sonntags auf dem Flohmarkt im 'Mauerpark' erstehen. 



Die Weihnachts-Motive sind ganz neu:



Für Katzen-Liebhaber:




19. November 2012

Das Montagsmöbel #10 – Mein Back Regalsystem

Foto/MAGAZIN

Alexander Seifried, Claudia Miller und Hannes Bäuerle haben das heutige Montagsmöbel #10 für MAGAZIN entworfen und das aus einer ganz gewöhnlichen Bäckerkiste: 'Mein_Back' wird ganz einfach ohne Werkzeug aufgebaut – Kisten nach Bedarf stapeln, Fachbodenprofile, Stabilisierungsclips und Deckböden anbringen – fertig. Wer mag, stellt alles auf ein Rollbrett, so wird das Regal beweglich. 'Mein_Back' gibt's hier.

Foto/MAGAZIN


Foto/MAGAZIN
Foto/MAGAZIN



13. November 2012

SchillerBurger

Kennt Ihr die drei Schiller-Läden? SchillerBurger, SchillerBackstube und SchillerBar liegen nebeneinander in der Herrfurthstraße 7, auf Sichtweite zur Schillerpromenade, in Berlin Neukölln. Drei Läden mit Charme und gutem Essen. Der Burger schmeckt super lecker, dazu gibt's Pommes aus Süßkartoffeln oder klassische Pommes, außerdem Specials wie den Veggie- oder den Thai-Burger. SchillerBurger ist ein kleiner Laden. Man sitzt hier gemütlich am Fenster oder an den drei kleinen Tischchen. Nebenan bei SchillerBack gibt's gegrillte Sandwiches, belegte Brötchen, 'ne 'Kinderstulle' und ein großes Brot- und Brötchen-Sortiment zum Mitnehmen. Sehr liebevoll dekoriert, schönes Interior. Und wer mehr Zeit hat, lässt sich's an der Ecke in der SchillerBar gut gehen. 






















































































































SchillerBar nach Farbbeutel-Attacke der linksextremen Szene...


11. November 2012

wennn... geschirrgeschichten

Wenn(n) Jasmin Seidls Geschirrstücke Geschichten erzählen könnten – die Teller, Tassen, Schalen und Kannen haben schon viel erlebt bevor sie der Künstlerin in die Hände fallen. Ob Dachboden- oder Flohmarktfunde, das alte Porzellan wird neu (hand)bemalt, bedruckt und liebevoll umgestaltet. Jasmin spricht von 'Upcycling' des Vintage-Geschirrs. Anschließend wird das Geschirr noch ein Mal bei 900 Grad gebrannt, damit sich alte und neue Glasur verbinden kann und die Unikate anschließend auch spülmaschinenfest sind. Die Tiermotive stammen von Fotos, die Jasmin im Berliner Zoo fotografiert hat. Auch ihre Katze ist auf den Geschirrstücken zu finden. Jedes  Stück ist ein kleines Kunstwerk. Wer möchte, kann sich sein Lieblingsgeschirr per 'Mix + Match' individuell zusammenstellen. Eine schöne Idee. Auf der 'Webseite' erfahrt Ihr  wo und wann Ihr Jasmin auf den Berliner Märkten finden oder wo Ihr die Kunstwerke bestellen könnt. 








10. November 2012

Neues Museum auf der Berliner Museumsinsel

Das 'Neue Museum' auf der Berliner Museumsinsel ist so neu nicht mehr: von 1841 bis 1859 wurde es nach Plänen Friedrich August Stülers errichtet, im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt und erst seit 2003 unter der Leitung des britischen Architekten David Chipperfield wieder hergestellt. Seit 1999 gehört der klassizistische Bau zum UNESCO-Welterbe. Chipperfield musste sich daher streng an die Auflagen des Denkmalschutzes halten. Im Oktober 2009 wurde das Museum wieder eröffnet und Chipperfields strenge Formensprache, eingebettet in das alte Gemäuer, begeisterte die Besucher. Das frisch restaurierte Museum öffnete seine Tore zunächst ohne die Exponate, die später hier ihr 'Zuhause' fanden: die des Museums für Vor- und Frühgeschichte, der ägyptischen Sammlung und der Antikensammlung. Die Besucher konnten sich ein Bild machen von den beeindruckenden Räumlichkeiten, dem nun modernen Treppenhaus, alten Wand- und Deckenbemalungen. 
Ich gehe am liebsten durch das Museum um dessen Architektur, Würde und Charme zu bewundern. Es gibt so viel zu entdecken – von einer schönen Türzarge bis zum besonders schönen Handlauf der großen Freitreppe...








6. November 2012

quer|schnitt

Der Neuköllner Körnerpark sieht trotz entlaubter Bäume einladend aus. Umgeben von Wohnstraßen, erscheint er zwischen den hohen Häusern wie eine Oase. Monumentale Treppenanlagen führen in den tiefer gelegenen Park, die Westseite wird von einer ehemaligen Orangerie begrenzt, die Franz Körner zwischen 1912 und 1916 errichten ließ. In der Orangerie hat die 'Galerie im Körnerpark' ihre Ausstellungsräume – eine der wichtigsten Adressen für zeitgenössische Kunst in Berlin.

Noch bis zum 18.November 2012 werden in der Galerie die Arbeiten der Neuköllner Malerin Angelika Schneider-von Maydell gezeigt. 'quer|schnitt' zeigt Werke aus 30 Jahren in fünf Themenkreisen: 'Portrait', 'Verwandte', 'Unter Wasser', 'Interventionen' und 'Spiegelungen'.  Die Serie 'Verwandte', die Neuköllner Familienleben der 1950er und 1960er zwischen Wunsch und Wirklichkeit darstellt, gefällt mir besonders gut. Realistisch bis ins Detail, farbenfroh, lebensnah dargestellt, hat der Betrachter das Gefühl, den Personen tatsächlich gegenüber zu stehen...


























3. November 2012

Berliner Pendel


Berliner lieben ihre alten Gaslaternen. In vielen Bezirken prägen sie das Stadtbild. Die Leuchten, die im Zuge der Modernisierung der Berliner Straßenbeleuchtung in den 1950er Jahren zum Einsatz kamen und deren Vorbild aus den 30er Jahren stammt, wurden seit vier Jahrzehnten von der Berliner Firma 'Hahn-Licht' produziert. Der Berliner Senat hat vor einiger Zeit beschlossen, die alten Gas-Aufsatzleuchten, wie sie auch genannt werden, durch moderne LED-Leuchten zu ersetzen. Über 30.000 Lampen sollen verschrottet werden. Der Protest der Bevölkerung ist groß, der Berliner Landesregierung reagiert nicht...

Ein kleiner 'Licht-Blick' ist die Entwicklung einer Lampe der Berliner Agentur 'e27': Sie entdeckte den Spitzenaufsatz der Laterne in der Manufaktur von Hahn-Licht, veränderte den Aluminiumschirm nur geringfügig und schuf die Pendelleuchte 'Berliner Pendel'. Wie auch bei allen anderen Produkten der Gestalter überzeugen 'leises Design, schlaue Prinzipien und hohe Funktionalität'... 'Berliner Pendel' ist im 'Webshop' der Agentur zu erwerben.

Für das neue Kaffeehaus »Frau Lüske« in Lichterfelde-West habe ich mit meiner Kollegin Martina Haag das Interior Konzept gemacht und das »Berliner Pendel« gehört auch dazu. Lest hier mehr über das Gestaltungskonzept.





Foto/Agentur e27


Auch schön.

Das Montagsmöbel #59 – Barrique Möbel

Foto: Magnus Mewes Heute möchte ich Euch Möbel aus alten Eichenfässern (Barrique) vorstellen.  Die Idee des Designers   Magnus Mewes ...

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