30. Januar 2013

Ina Weber 'HIER' – Haus am Waldsee



Eines der schönsten Museen Berlins liegt an einem kleinen See im Süden der Stadt. Eine alte Villa mit hochherrschaftlicher Terrasse, die den Blick in den großen Skulpturen-Garten und auf das Wasser frei gibt: das 'Haus am Waldsee', wo regelmäßig internationale Gegenwartskunst gezeigt wird. Aktuell ist dort die Ausstellung 'Ina Weber – HIER' zu sehen. Die Künstlerin, eine Schülerin Martin Kippenbergers, sammelte über 15 Jahre Eindrücke beim Durchstreifen von Metropolen. Abgelaufenen Architekturutopien im öffentlichen Raum fotografierte sie zunächst, um sie danach im Kleinformat nachzubauen. Ein Hochhaus, Bushaltestellen, eine Tankstelle, Mobiliar einer Fußgängerzone oder ein Kiosk sind im Haus am Waldsee zu bestaunen. Kleinste Details lassen den Betrachter schmunzeln. Der Nachbau einer Tankstelle im ersten Stock der Kunstvilla fasziniert mich am meisten. Die Eingangstür leicht geöffnet, möchte man zu gerne wissen, wie es im Gebäude wohl aussehen mag. Doch das Betreten der Miniatur ist leider nicht gestattet. Meine Fotos zeigen nur eine Auswahl der Werke. Zeichnungen auf Pergamentpapier, deren Motive aus Shanghai, Paris und Wien stammen, kann man nicht gut abfotografieren – die Tiefe und damit die Wirkung geht verloren. Die Lampions mit Logos bekannter Unternehmen wirken aber auch auf einem Foto...
Seit 2009 gibt es im Garten eine Minigolfbahn. Ina Weber schuf hierfür Kleinarchitekturen, die im Sommer die Hindernisse auf den Bahnen darstellen, nun aber im Erdgeschoss der Villa zu sehen sind. Die Dixie-Klos sind nur ein Beispiel. Wenn es draußen wieder wärmer wird, könnt Ihr Euch an der Kasse Schläger ausleihen und eine Runde Minigolf zwischen Kunst am See spielen. Herrlich.








  
 



28. Januar 2013

Das Montagsmöbel #14 – Denim Kühlschrank by SMEG

Foto/ SMEG

Über Denim habe ich in letzter Zeit einiges berichtet, aber ein Kühlschrank war bisher nicht dabei... Heute stelle ich Euch das Montagsmöbel #14 vor, das erst im April auf der Mailänder Möbelmesse 'Salone del Mobile' zum ersten Mal präsentiert wird: Der FAB28 Denim - das 'Tailored Technology'-Meisterstück von 'SMEG', made in Italy.  Die Idee, den Kult-Kühlschrank FAB28 und die Denim Jeans von 'Italia Independent' zu einem Kunstwerk für die Küche zu vereinen ist eine originelle Idee. Der Denim-Stoff wurde mit Plasma behandelt, einer Nano-Technologie, die mit Kälte und Vakuum arbeitet. So ist die Oberfläche des Kühlschranks vor Wasser-, Öl- und anderen Schmutzspritzern geschützt. Den FAB28 wird es als limitierte Version von 500 Stück geben. Anschauen kann man ihn erst ab dem 16. April im SMEG Showroom in Mailand. Leider nicht in Berlin.
Foto/ SMEG

Foto/ SMEG

26. Januar 2013

Berlin Graphic Days at Kater Holzig #1


Illustratoren, Grafiker und Künstler treffen sich dieses Wochenende zu den 'Berlin Graphik Days #1' im 'Kater Holzig'. Besser bekannt als Club und Event-Location an der Spree, bieten die Räumlichkeiten einen schönen Rahmen für die Werke der Künstler. Die Wände sind voll gehängt mit Siebdrucken, Gig-Postern oder Handillustrationen und Ihr könnt die Kunst gleich signiert mitnehmen. Live-Painting und -Musik, DJs und am abends Party – dies und noch viel mehr steht auf dem Programm, dazu Getränke von der Bar und ein knisterndes Feuer im Hof.
Bei 'Manolis Angelakis' und 'Paris Koutsikos' habe ich zwei geniale Drucke erstanden. Eine Schrift-Grafik mit Tafellack und fluoriszierender Farbe und eine gedruckt in Kupferfarbe. Tolle Geschenke. Auf einem der Tische türmen sich Rollen mit Klebebändern in allen Farben von 'Klebeland', die für 'Tape-Art' benutzt werden. Auf einem anderen stehen originelle Pop-up-Bücher, Illus und Karten von 'Maike Biederstädt' – besonders schön. 'Berlin Ink' zeigt Tattoo-Motive aus Japan von 'Ryo'. 'Lars P. Krauses' Poster für die 'Berlin Graphic Days #1' könnt Ihr als Siebdruck und handsigniert vom Künstler erstehen. Es gibt noch viel mehr zu sehen, fahrt einfach hin – ein schönes Kunst-Event... Infos findet Ihr hier.

















































25. Januar 2013

14 oz. goes Plattenbau

Weit weg vom Kurfürstendamm und ganz in der Nähe des ersten 14 oz.-Stores in der Neuen Schönhauser Straße hat am Freitag der neue Laden '14 oz. Supersale' eröffnet. In einem Plattenbau in der Memhardstraße 7/ Ecke Rosa-Luxemburg-Straße in Berlin-Mitte könnt Ihr ab jetzt tolle Schnäppchen machen: 30 bis 70% gibt's auf die Originalpreise – immer. Und die Kollektion soll alle 14 Tage wechseln. SUPER...

Mehr zu '14 oz.' und was es hier Schönes gibt, könnt Ihr hier lesen.


24. Januar 2013

A Home With A View


Ein Neubau an der Grenze zu Berlin-Wedding. Von hier oben kann man auf Berlin schauen. Die Sicht ist zum Fototermin nicht ganz so gut. Winternebel. Aber ich sehe die S-Bahn, den ICE, die West-City. Schön ist die Einrichtung, das Interior-Design. Großzügig sind Wohn- und Essbereich. Sparsam möbliert mit Sinn für Details. Bilder lehnen lässig auf dem Regal, nur zwei Werke hängen an den Wänden. Ein Leinwanddruck und eine zur Geburt des Sohnes angefertigte Kupferplatte. 52 x 52 cm groß, wie die Geburtslänge des Kindes, das kupferfarbene Haare hat... Schöne Idee. Das Metall reflektiert das Licht zu jeder Tageszeit anders. Die deckenhohen Zimmertüren sind eine Idee der Hausherrin, einer Architektin. Gut durchdachte Einbauschränke mit Schiebetüren, Fußböden aus Eschenholz und eine Küche von 'Alno'  runden den Stil perfekt ab. Die Wandfarben sind von 'Farrow & Ball'...

Wand: Brassica/F&B






























Lampe 'Benno', Design M. Haag































Schwarzer Flitzer aus Holz von 'Brio'





















Wand: Manor House Gray/F&B
































Wand: Charlotte's Locks/F&B

21. Januar 2013

Die Parochialkirche Berlin-Mitte

Nach Modemesse, Kunst und Konsum möchte ich heute ein zweites Mal ins historische Berlin-Mitte entführen... Unweit der mittelalterlichen Klosterruine, über die ich bereits berichtet habe, befindet sich die Parochialkirche. Sie wurde 1695-1705 durch Johann Arnold Nering erbaut. Von der Waisenstraße aus betritt man den Kirchhof – ein stiller Ort mit alten Gräbern und wunderschönen barocken Details. Durch einen Seiteneingang gelangt man in die Kirche: 600 Quadratmeter beeindruckender Purismus. Die 18 Meter hohen Wände des Kirchenschiffs sind aus Backstein, nicht verputzt und ohne jede Ornamentik. Ein gewaltiger Raum mit offenem Dachstuhl, Ruhe ausstrahlend, bis auf einige Bankreihen leer. Nur über dem Altarraum hängt ein Kreuz – der einzige Schmuck. Gerade das Reduzierte verleiht der Kirche etwas Majestätisches, aber auch etwas sehr Cooles. Nicht umsonst wird die Parochialkirche gerne als Veranstaltungsort unterschiedlichster Events gebucht. Informationen dazu findet Ihr auf der hier. Ein Besuch dieses 'spannenden Ortes' lohnt sich auf jeden Fall.































































































































Auch schön.

Das Montagsmöbel #59 – Barrique Möbel

Foto: Magnus Mewes Heute möchte ich Euch Möbel aus alten Eichenfässern (Barrique) vorstellen.  Die Idee des Designers   Magnus Mewes ...

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