31. Mai 2013

Der Spiegelsaal


Habe ich schon geschrieben, dass ich Berlin liebe? Mir fällt gerade keine andere Stadt ein, die so voller Wunder steckt und in der es immer noch so viel Neues und Ungeahntes zu entdecken gibt. Zu einem dieser 'Wunder' gehört für mich der etwa hundertjährige 'Spiegelsaal', der zum 'Clärchens Ballhaus' gehört. Keine echte Neuentdeckung mehr, aber dennoch versteckt und vielleicht für den einen oder anderen von Euch noch nicht bekannt. Wann das Gebäude aus der Jahrhundertwende in Berlin-Mitte genau errichtet wurde, weiß man nicht so genau. Sämtliche Bauakten sind im Krieg verloren gegangen. Geblieben ist , neben dem großen Ballsaal im Untergeschoss, der in seinem Original erhaltene alte Spiegelsaal mit seinen aufwändigen Stuckdecken, blinden Spiegeln, großen Leuchten und kleinen Logen im ersten Stockwerk. 
Jahrzehntelang vergessen, zum Glück bis heute nicht saniert oder verändert, ist er das Juwel des Ballhauses in der Auguststraße. Hier wurden früher schon Feste gefeiert, getanzt, geschwoft, sich vergnügt. Heute kann man das wieder. Hier könnt Ihr mehr über die Geschichte des Spiegelsaals nachlesen und wie er heute genutzt wird. Den Saal erreicht Ihr durch eine Seitentür im Hof. Fragt im Ballhaus nach. Dort gibt man sehr gerne Auskunft. Wenn die Türe offen steht, dürft Ihr nach oben gehen und Euch umsehen. Superschön... 











29. Mai 2013

RITA IN PALMA – High Fashion Accessoires



Seit dem Besuch bei dem Berliner Modelabel 'RITA IN PALMA' letzte Woche, vergeht kein Tag, ohne dass ich an Ann-Kathrin Carstensen und ihre außergewöhnliche Geschichte denken muss... 
Seit dem Sommer 2010 arbeitet die Modedesignerin mit türkischen Frauen aus Berlin zusammen, die über herausragende handwerkliche Fähigkeiten verfügen. Von Generation zu Generation weitergegebenes Wissen fliest in die handgefertigten Accessoires und Kleidungsstücke von 'RITA IN PALMA' ein. Nach den Entwürfen der Designerin entstehen einzigartige Schmuckstücke wie die luftig leichten Krägen, Colliers, Smokingfliegen oder Seidentücher, die so hochwertig und wunderschön sind, dass sich die Marke unglaublich gut entwickelt. Die Idee, High-Fashion-Design mit integrativer Arbeit, Luxusmode mit sozialem Engagement zu verbinden, wurde bereits mit dem Sonderpreis des Startsocial-Wettbewerbes durch Angela Merkel prämiert. Im Januar 2012 wurde 'RITA IN PALMA' der Premium Young Designer Award verliehen. Die deutsche Vogue berichtete über das Modelabel, Zeitschriften und Magazine melden sich seither ununterbrochen, um über die neue Marke am Fashion-Himmel zu schreiben. 

Ann-Kathrin Carstensen steckt voller neuer Pläne. Die Modemessen warten auf sie, der internationale Markt ist neugierig, was im Berliner Showroom in Neukölln in Zukunft entstehen wird. Der schöne Laden, dessen Interiordesign ebenfalls von Ann-Kathrin Carstensen selbst entworfen wurde, ist zugleich Atelier und Treffpunkt für die türkischen 'Häkelköniginnen', wie sie von der Designerin liebevoll genannt werden. Hier können sie arbeiten, sich austauschen, sind mitten im 'Herz' des Unternehmens. Einige der Frauen kommen mit auf Modenschauen, Fotoshootings oder zu anderen offiziellen Terminen. Sie sind Teil des Unternehmens, ihre Funktion für die Erstellung der Kollektionen ist wichtig und dies vermittelt ihnen Ann-Kathrin Carstensen täglich aus vollem Herzen und viel Engagement.

Die Designerin gründete im letzten Jahr einen vom Modelabel unabhängigen Verein: 'Ritas Häkelclub e.V.' Durch Spendengelder soll geholfen werden, den türkischen Frauen den Weg in die Selbständigkeit zu ermöglichen, die Kosten für deren Ausbildung, die Miete für das Atelier und die Materialien zu decken. Spendenkonto Ritas Häkelclub e.V., GLS Bank, BLZ 430 609 67, KTO 113 764 1700      



+++HEUTE, 10. Juli 2015: Sale Party – Fashion Week+++

Besucht 'RITA IN PALMA' im Berliner Showroom in Neukölln. Von 11.00 Uhr bis 22.00 Uhr findet dort heute bei einem Gläschen Sekt und türkischem Buffet ein Sample-Sale mit vielen Angeboten statt. Ann-Kathrin und ihre Häkelfrauen freuen sich auf Euren Besuch. 

Rita in Palma, Kienitzer Str. 101, 12049 Berlin


Ann-Kathrin Carstensen
Taschenentwurf für MCM

Seidentücher-Unikate mit Retro-Fotoprint

27. Mai 2013

Das Montagsmöbel #22 – Minisosia by Castaldi



Am Wochenende war großes Treffen der Blogger in Berlin. 'The Hive', die 'European Blogger Conference' fand im 'betahaus' in Kreuzberg statt. Etwas 250 BloggerInnen aus Europa (und darüber hinaus) kamen zusammen. Es gab Vorträge bekannter Blogger wie Desirée von 'Vosgesparis', Deborah von 'Kickcan und Conkers' oder Kai von 'stilsucht', die ihre Geschichten und Erfahrungen mit uns teilten. Sie gaben uns mit auf den Weg: Find a niche! Be fresh! Be authentic! Work hard! Be you! Und nicht zuletzt: The readers want to know more about you... 

Das habe ich mir zu Herzen genommen. Montagsmöbel #22 habe ich heute  bei mir zu Hause für Euch fotografiert: die Pendelleuchte 'Minisosia' von 'Castaldi'. Zwei dieser schönen Industrielampen hängen über dem schweren Eichentisch im Esszimmer. Es sind meine absoluten Lieblingsleuchten. Ausgeschaltet sind sie schlicht und weiß, schaltet man sie an, erstrahlt ein warmes, orangefarbenes Licht, das durch einen eingesetzten Filter entsteht. Der Lichtstrahl wird durch den Filter nicht verfärbt, nur das Lampengehäuse.





24. Mai 2013

Mi Onda

Trinkt Ihr lieber einen kräftig-geradlinigen und erdigen Espresso, wie ihn die Italiener mögen oder soll er eher fruchtig-süß schmecken? Ist die milde Röstung vielleicht die beste? Bei Gonzalo im Coffeeshop 'Mi Onda' in der Goltzstr. 34/Berlin-Schöneberg werden die Kaffeebohnen in drei verschiedenen Mühlen für Euch frisch gemahlen – je nach Vorliebe. Lecker hat der Cappuccino geschmeckt, den wir letzte Woche an einem verregneten Tag bei Gonzalo getrunken haben. So gemütlich der kleine Laden: alte Holzdielen, eine 'E61-Faema-Kaffeemaschine' im Design von 1961, mit einer Flex angeschliffene Lackwände (super Effekt) und im Hintergrund südamerikanische Musik von den Morochucos... Sehr schön.

Öffnungszeiten: Di bis Fr von 8.00 – 17.00 Uhr, Sa von 9.00 – 17.00 Uhr und So von 11.00 – 16.00 Uhr. Montag Ruhetag.


'Tres Cabezas Berlin Kaffee'


22. Mai 2013

A Designer's Home

'Gabriela Pardo' wohnt mit ihrer Familie in einer wunderschönen Berliner Altbauwohnung direkt am Kurfürstendamm. Ein stattliches Haus, erbaut um die Jahrhundertwende. Im Erdgeschoss befindet sich ein Café. Bereits um 10.00 Uhr herrscht Hochbetrieb und die Gäste trinken Cappuccino in der Morgensonne. Marmortreppen mit rotem Teppich führen zur Wohnung im 2. Stock. Durch die hohe Eingangstür aus dunklem Holz kann ich bis ins Esszimmer, vom Balkon direkt auf den Kurfürstendamm hinunter, schauen. Die Sonne scheint herrlich an diesem Morgen und die Wohnung ist vom Licht durchflutet. Gabriela Pardo führt mich durch die großzügig geschnittene Wohnung. Ich versuche die besondere Atmosphäre mit dem Fotoapparat einzufangen. Lange Flure, große, hohe Wohnräume, antike und moderne Möbel, Bilder an den Wänden, Regale mit Büchern und Kunstgegenständen und viel Platz für die Kinder zum Rennen und Toben. Im Arbeitszimmer hängen Stoffproben, an Pinnwänden Layouts und Zeichnungen für Produkt-Ideen des Labels 'Things We Love': Qualitativ hochwertige Kinderkleidung und Accessoires mit Sinn für das Detail, die weltweit vertrieben werden. Gabriela Pardo entwirft nicht nur einfache Kissen. Sie müssen 'spielbar' sein wie die farbenfrohen Gitarren, mit denen man ganz toll Rockband spielen kann... 

Gabriela Pardo, geboren in Bogota, Kolumbien, studierte zunächst Industrie-Design in ihrer Heimatstadt und verbrachte dann einige Jahre in New York, wo sie Marketing und Kommunikation belegte. Während dieser Zeit voller Eindrücke entstand die Idee, schöne Dinge für Kinder zu entwerfen und ein eigenes Label zu gründen.
Weitere Informationen zu Gabriela Pardo und ihren Produkten findet Ihr hier.


Bild 'Svende' von 'Billy und Hells'




Bild: Lisa Oppenheim "Passage of the moon over two hours, Arcachon, France, ca.1870s/August 11, 2012" 



'Things We Love'
Gabriela Pardo 








Auch schön.

Das Montagsmöbel #59 – Barrique Möbel

Foto: Magnus Mewes Heute möchte ich Euch Möbel aus alten Eichenfässern (Barrique) vorstellen.  Die Idee des Designers   Magnus Mewes ...

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