30. Juni 2013

Hemmesphere Lighting



Bisher hat mir immer eine kleinere Lampe gefehlt, die abends, zusammen mit Kerzenschein das perfekte Gemütlich-Licht zum Essen macht. Ich habe sie beim Designsale von minimum und monoqi in den Havelwerken gefunden, von dem ich bereits hier berichtet habe. 'The Hemmespherevon Massow Design, London, besteht aus Holz und gibt sehr schönes Licht – nicht nur zum Abendessen. Die 'Breiten- und Längengeraden' der Kugel werfen tolle Schatten an die Wand. Die Lampe hat einen Durchmesser von etwa 30 cm und ist mit einem Kabel samt Stecker versehen. Ihr könnt 'The Hemmesphere' deshalb immer dort hinlegen, wo Ihr gerade zusätzliches Licht braucht...



27. Juni 2013

Berlin by Rost – Berlin Art Prints

Oberbaumbrücke


Seit einigen Jahren hängt an meiner Schreibtischlampe ein Bild von der Berliner Oberbaumbrücke – Berlin by Rost 2007. Eine der Grafiken des Künstlers Robert Stumpf. Andere Motive habe ich schon ganz oft verschenkt. Berliner Sehenswürdigkeiten und besondere Orte der Stadt im Manga-Design darzustellen – schön.
Robert Stumpfs Drucke basieren auf einem selbst fotografierten Motiv, von dem er anschließend eine Tusche-Zeichnung anfertigt. Die Zeichnung wird digitalisiert und nachbearbeitet. Farbflächen versieht Stumpf mit Punktrastern, einem besonderen Gestaltungsmerkmal, das auf dem Bildschirm leider nicht so gut zur Geltung kommt. Gedruckt werden die Bilder auf einem Tintenstrahldrucker in vier verschiedenen Größen. 

Der Münchner Künstler lebt und arbeitet seit 2006 in Berlin. Schaut Euch alle Grafiken hier an und entdeckt die Stadt aus einer anderen Perspektive – Berlin by Rost...
Berlin Art Prints könnt Ihr direkt auf der Webseite bestellen. Meine Drucke habe ich bei 'Schönhauser Design' in der Alten Schönhauser Straße 28 in Berlin-Mitte gekauft.


Flughafen Tempelhof


Kottbusser Damm


Platz des 18. März

Mühlenstraße

Stralau


Grunewaldsee


Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche








Nationalgalerie

Straussberger Platz

Warschauer Brücke









23. Juni 2013

Bobby James



Heute möchte ich Euch 'Bobby James' vorstellen. Bobby James heißt die Kletterrose, die zur Zeit vor meinem Arbeitszimmerfenster blüht. Wenn ich bei geöffnetem Fenster am Schreibtisch sitze, strömt der wunderbare Duft der englischen 'Multiflora'-Rambler-Rose zu mir herein. Bis zu dreißig weiße Blüten hängen in großen Dolden an den Ästen. Bobby James blüht leider nur ein Mal im Jahr – dafür üppig und wunderschön. Im Oktober entwickeln sich kleine rote Hagebutten. Aber vom Herbst soll jetzt nicht die Rede sein. Ich bin so glücklich, dass endlich Sommer ist...


17. Juni 2013

Das Montagsmöbel #25 – Vinysess Lounge Chair



'Lieven Handrickx' ist Absolvent des 'Thomas More University College Mechelen' in Belgien. Seine Abschlussarbeit im Fachbereich Möbel-Design präsentierte er mit einigen anderen Jungdesignern im Flughafen Tempelhof beim Berlin Design Festival: 'Vinysess Lounge Set', ein Drehsessel mit integriertem Fach für die Lieblinge Eurer Vinyl-Sammlung in der linken Armlehne und einem Einbau-Plattenspieler in der rechten. Sogar Lautsprecher sind im Sessel integriert – einer unter der Sitzfläche und zwei hinten in der Lehne. So lässt es sich 'schön' Musik hören...


15. Juni 2013

Roetz-Bikes

Bevor ich von meinem neuen Fahrrad erzähle, dies nur kurz vorweg: Heute und morgen findet in den Hallen der frisch sanierten Havelwerke in Berlin-Spandau ein Design-Sale statt. 'minimum' und 'monoqi' bieten Designstücke aus den aktuellen Kollektionen zu stark reduzierten Preisen an. Kleine und große schöne Dinge, Möbel und Accessoires bekannter Designfirmen...
Der Plan für den Samstagsausflug stand also fest. Mit der Familie fuhr ich in den Telegrafenweg. Dort war ich vor kurzem schon, um über die Hausboote von 'rev-house' zu berichten, die dort vor Anker liegen. Zurück fuhr ich alleine. Mit dem Fahrrad. Mit meinem neuen Fahrrad! Es stand gleich am Eingang der Halle. Ein 'Roetz-Bike', knallrot, mit Frontträger und Holzkiste. Liebe auf den ersten Blick. Und auch noch reduziert. Nur leider keine Chance, es im Kofferraum zu verstauen. Aber was sind schon 20 km... Ich radelte nach Hause, quer durch Berlin. Herrlich. Aber doch ganz schön weit : ) 

Eine außergewöhnliche Geschichte verbirgt sich hinter dem Label 'Roetz Bikes': Timen ter Hoeven und Mark Groot Wassink haben in den Niederlanden ein großartiges Projekt ins Leben gerufen. In Zusammenarbeit mit der Stadt Amsterdam sammeln sie ausgediente, vergessene oder gefundene Hollandräder ein. Wenn sich die Besitzer nach Ablauf einer Frist nicht gemeldet haben, werden die Rahmen demontiert, gesäubert, geprüft und neu lackiert. Mit Hilfe einer Behindertenwerkstatt entstehen aus alten wunderschöne 'neue' Räder. Unikate, die mit hochwertigem Zubehör ausgestattet werden. Ledersättel von 'Lepper' aus den Niederlanden, Korkgriffen aus Portugal, Holzschutzbleche aus deutschem Buchenholz (FSC) und wer mag einer Holzkiste, die aus alten Paletten gebaut wurde – ebenfalls in einer sozialen Einrichtung. 
Es gibt Damen- und Herrenmodelle und eine Transportversion – wie mein schönes neues Fahrrad...













13. Juni 2013

Invalidenfriedhof Berlin

Nach dem Besuch im Café »Am Ende der Welt«* bietet sich ein Spaziergang über den historischen Invalidenfriedhof an, der zwischen Scharnhorststraße und dem Kanal liegt. Er gehört zu den ältesten Friedhöfen Berlins. Dort wird preußische und deutsche Militärgeschichte geschrieben. Friedrich der Große ließ 1746 in der Nähe der Charité ein Haus für Kriegsinvaliden bauen, zu dem der Friedhof gehörte. 1748 wurde das Areal eingeweiht. Ein besonderer Ort. Zu DDR-Zeiten verlief ein Teil der Mauer über das Gelände... Leider sind nur noch etwa 230 Gräber erhalten – darunter das Grabdenkmal des Generals Gerhard von Scharnhorst, das ich für Euch fotografiert habe. Unter den großen Bäumen stehen vereinzelte Kreuze oder Grabsteine. Kleine Pfade führen über die Anlage. Schön.
Wenn Ihr den Friedhof über den Ausgang zur Scharnhorststraße wieder verlasst und noch ein wenig Zeit habt, gelangt Ihr über die Habersaathstraße direkt zur großen BND-Baustelle. Im neuen Gebäude des Bundesnachrichtendienstes werden einmal 4000 Menschen arbeiten. Ein riesiges Areal, das ich bisher nur von der Chausseestraße aus gesehen habe. Letzten Sonntag führten uns Freunde zum Uferweg an der kleinen Südpanke. Ein kleines Bächlein, umgeben von blühenden Wiesen. Und dahinter der wuchtige Neubau... Palmen aus Stahl ragen in die Höhe, eine Mauer umgibt die Gebäude –  ein Hochsicherheitstrakt. Welch ein Unterschied zum romantischen Friedhof, den wir gerade fünf Minuten vorher verlassen hatten. Eine Wiese bzw. Straße weiter entstehen gerade etliche Reihenhäuser und Stadtvillen. Wie es hier wohl in fünf Jahren aussieht?

Invalidenfriedhof, Scharnhorststraße 33, 10115 Berlin 
Mehr zur Geschichte des Friedhofs könnt Ihr hier nachlesen.

*Das Café »Am Ende der Welt« ist mittlerweile leider geschlossen.



Grabdenkmal/ Gerhard von Scharnhorst

BND-Baustelle vom Ufer der Südpanke aus fotografiert



10. Juni 2013

Das Montagsmöbel #24 – miniki Modulküche

Foto: miniki

Sie sieht aus wie ein elegantes Sideboard, hängt an der Wand und verschwindet nach dem Gebrauch: die Mini-Modulküche 'miniki'.  Kochplatte und Spülbecken befinden sich unter der Arbeitsplatte, die einfach zugeklappt werden kann – ideal für kleine Apartments oder Büros. Ob edel in schwarz-weiß oder knallig in rot-orange, miniki gibt es in 15 miteinander zu kombinierenden Farben. Drei Module stehen zur Auswahl. Miniki kann als Kleinstküche oder herkömmliche Wohnküche zusammen gestellt werden und wird in Deutschland von Hand gefertigt. Die geniale Systemküche aus Düsseldorf wurde bereits 2102 mit dem 'reddot design award' und 2013 mit dem 'interior innovation award' ausgezeichnet. Ob miniki dieses Jahr auch noch den 'German Design Award' gewinnt? Verdient hätte sie es...
In Berlin wird die Kleinstküche von 'minimum' im Aufbauhaus in Kreuzberg vertrieben.

Foto: miniki



Foto: miniki

Foto: miniki
Foto: miniki

9. Juni 2013

Jeder qm Du

Beim diesjährigen Berliner Design-Festival DMY stellt sich zum ersten Mal das Plattenkulturprojekt 'Jeder qm Du' mit einem genialen Stand vor. Wie lebt es sich im Plattenbau, wer wohnt dort und wie kann man sich seine Wohnung in der Platte einrichten?  Diese Fragen beantwortet 'Jeder qm Du' mit Ideen und Prototypen von Tapeten und Möbeln zum SelbermachenLampen, Sessel und Tische verschiedener Designer kann man noch bis heute Abend im ehemaligen Tempelhofer Flughafen, im Hangar 2, Stand D13 bestaunen. Zum Mitnehmen gibt es einen Bausatz für die coolen Wandlampen oder Blumenampeln 'Erika', bestehend aus zwei 'Plaste'-Kompottschalen. Für die Wandlampen braucht Ihr nur noch die Bohrmaschine zu betätigen, eine Lampenfassung und ein Leuchtmittel zu besorgen – voilà! Ich habe mir einen Bausatz mitgenommen und werde Euch das Ergebnis demnächst im Blog vorstellen...




Kompottschale und Kuchenteller 'Erika', zu beziehen im Ostprodukte-Shop 'sonja-plastic'
























'Acoustic Chair',  Tisch 'Baumkuchen' und 'Porno Chair'

'Palettable''Tea Table' zum Selbermachen

7. Juni 2013

Nachtschicht @ Hedemannstraße 14

Gestern öffneten anlässlich der Designmesse DMY viele Berliner Designbüros ihre Türen zur 'Nachtschicht'. Ich war in der Hegemannstraße 14 in Kreuzberg, wo 'Coordination' vor nicht allzu langer Zeit seine neuen Büroräume bezogen hat. Die Ideenwerkstatt ist bekannt für die Inszenierung von Marken in der dritten Dimension, für Möbeldesign und kreative Umsetzungen aller Art. Vor einigen Monaten berichtete ich im Blog über die 'Thread-Family', eine Möbelserie, die mich immer wieder begeistert. Den Familienzuwachs konnte ich gestern bestaunen: Die Garderobe, ebenfalls aus gedrechseltem Walnussholz und farbigen 'Kugelhaken' und den Higher Desk, einen originellen Stehpult, der zur Tischverlängerung wird...
Schön war es, mal hinter die Kulissen schauen zu können, in Portfolios zu blättern und die Räumlichkeiten zu erkunden. Dazu ein Bier und Käse vom Buffett. Sehr nett war die 'Brettchen-Idee' – Kleine Holzbretter mit je einer Wäscheklammer, die eine mit dem Schriftzug 'Coordination' versehene schwarze Serviette festhielt. Einfache Idee, sehr stylisch umgesetzt.

Die gesamte Mietergemeinschaft der Hegemannstraße 14 lud gestern zum 'offenen Haus' ein. Im Erdgeschoss begrüßte uns bereits das Oberkreuzberger Nasenflötenorchester, das in der Galerie 'Tammen & Partner' zur Ausstellung von 'Jan Thomas' und 'FD Schlemme' spielte. Der Schuhmacher 'Posh Schuhe' öffnete ebenso seine Türen wie die Kommunikations-Agentur 'Stan Hema', der 'Berlin-Verlag' und der 'Weltfriedensdienst' in den oberen Stockwerken. Die Etagen wurden durch eine Installation gelber Wäscheleinen im Treppenhaus kunstvoll verbunden... Schön.









Thread-Family




Stan Hema

                                             Berlin Verlag

Das Oberkreuzberger Nasenorchester


Werk von Jan Thomas

Auch schön.

Das Montagsmöbel #59 – Barrique Möbel

Foto: Magnus Mewes Heute möchte ich Euch Möbel aus alten Eichenfässern (Barrique) vorstellen.  Die Idee des Designers   Magnus Mewes ...

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