30. Dezember 2013

Winter Living at Home

Unglaublich, wie schnell die Weihnachtstage vergangen sind. Der Baum steht zwar noch und vom Adventskranz konnte ich mich auch noch nicht trennen, aber das Gefühl ist weg. Das Weihnachtliche… Die Sonne scheint durch die Fenster (die sich definitiv schon auf den Frühjahrsputz freuen), die Geschenke sind weggeräumt und ich habe eine gefühlte Ewigkeit nicht gebloggt. Stattdessen viel Zeit mit der Familie und den Freunden verbracht. Schön. 

Heute grüße ich Euch aus unserem winterlichen Wohnzimmer. Auch wenn die Temperaturen draußen bisher recht mild waren, haben wir unser Kuhfell letzte Woche gegen einen Wollteppich eingetauscht. Endlich. Die Kuh sieht auf jeden Fall stylisher aus, aber so ein Teppich macht den Raum viel gemütlicher, die meist nur bestrümpften Füße bleiben warm und wir sitzen seither auch gerne mal wieder auf dem Boden. Im Frühling kann dann gerne wieder die Kuh einziehen… Wir haben jetzt den gleichen kuscheligen Teppich wie meine Freundin Martina. Ihre Wohnung habe ich hier schon mal vorgestellt. Dort könnt Ihr das Prachtstück auf einem der Fotos sehen. Mit ihrem Einverständnis bestellte ich vor Weihnachten das gleiche Modell, einen Paulig-Teppich. Fast zwei Zentimeter hoch, aus Wolle und Jute gewebt und beidseitig verwendbar. Das Rautenmuster hatte ich vorher noch nie bei einem Webteppich gesehen. Ich konnte das genaue Maß und die Farbe individuell bestimmen. Die Grautöne passen toll in unser Wohnzimmer und vor allem zu unserem neuen Küchenboden… 

Schöne Teppiche zu finden, ist wirklich schwer, oder? Wenn Ihr mehr über die Teppiche von Paulig lesen möchtet, könnt Ihr das hier tun. Unser Modell heißt Salsa Limone und die Farbe hat den Code 33. Bestellt habe ich ihn bei der Firma Pies im Internet. Der Beitrag ist nicht gesponsert. Ich erzähle Euch gerne weiter, wenn ich etwas Schönes gefunden habe : ) 





16. Dezember 2013

Das Montagsmöbel #35 – Urban X-Mas Tree


Die Frage, ob ein Tannenbaum auch ein Montagsmöbel sein kann,  beantworte ich einfach mal mit 'Ja'. Der 'Urban X-Mas Tree' von 'Wise Matter' besteht aus unbehandeltem Birkensperrholz, schmückt den Raum wie ein Möbelstück und er lässt sich perfekt als Weihnachtsbaum-Geschenke-Regal nutzen. Der wiederverwendbare Baum lässt sich innerhalb von 3 Minuten aufbauen und braucht flach zusammen gepackt nur wenig Platz. Alle schönen Dinge von 'Wise Matter' sind made in Germany und fair hergestellt. 

Urban X-Mas Tree, Höhe max. 180 cm, Durchmesser max. 105 cm, Gewicht 13,5 kg, aus Buche und Birkensperrholz. Zum Beispiel über dawanda bestellbar.


13. Dezember 2013

KARAMBA – 17 Künstler, 19 Zimmer

Anne König

Heute, Samstag, 14.12.2013, wird das Hotel Bogota (siehe Beitrag vom 2. Dezember) in der Berliner Schlüterstraße noch ein letztes Mal mit Gästen gefüllt sein. Ab 18.00 Uhr präsentieren 17 Künstler aus ganz Deutschland und Österreich in 19 Zimmern der dritten Etage die Ergebnisse einer ereignisreichen Workshop-Woche: Zeichnungen, Installationen, Malereien, Objekte. 

Vom 8.12. bis zum heutigen Tag bezogen die Künstler, unter der künstlerischen Leitung der Berliner Künstlerin Sati Zech, mit Sack und Pack die dritte Etage, um die letzten Tage des Bogota hautnah mitzuerleben und ein Statement über die Ära des Hotels zu entwickeln. Der Eine auf kritische, der Andere auf lustvolle, politische oder humorvolle Weise. Der Fotograf Riccardo Bernardi und die Künstlerin Daniela Ankenbrand begleiteten den Workshop mit der Filmkamera und führten zahlreiche Interviews. Freut Euch auf einen künstlerisch wertvollen Dokumentarfilm. Wird hier verlinkt, sobald er fertig ist.

Vielleicht seid Ihr in Berlin und habt die Möglichkeit, dem Bogota Eure 'letzte Ehre' zu erweisen. Was dort in den letzten Tagen entstanden ist, habe ich mir heute angesehen und fotografiert. Fantastische Dinge warten auf Euer Kommen.
Die Künstler müssen am Sonntag bereits wieder abbauen. Um so wichtiger ist es, dass Ihr Euren Freunden von KARAMBA erzählt, shared und twittert, damit der morgige Abend ein unvergessliches Ereignis wird. Denn danach schließt das Hotel für immer seine Türen...

KARAMBA, Hotel Bogota, Schlüterstraße 45, 10707 Berlin
Sa, 14.12.2013, ab 18.00 Uhr

Schwerelos in Bogota/Mona Weiskopf
Installation vor einem Fenster/Gardinen des Bogota
Evelyn Garden/Vom Verschwinden. Übermalungen von Texten im Raum
Gertraud Platschek/Der letzte Walzer


Carolin Angele


Barbara Brenner

Mit alten Hotelrechnungen tapeziert...

Barbara Brenner

Inken Onno

Inken Onno
Bettina Paschke/Vernetzungen, Raumzeichnungen

Almuth Simmchen-Ovie/Wenn es Nacht wird im Bogota


Gertraud Platschek

Reinhild Bartunek

Matthias Neuthinger

Ute Faber/Dirndl & Co
Ute Faber/Dirndl & Co
Ute Faber



Rudi

Sati Zech































































Mit Almuth Simmchen-Ovie, Mannheim: Wenn es Nacht wird im Bogota, Schwarze Rauminstallation • Gertraud Platschek, München: Der letzte Walzer. Installation, Musik, Zeichnung •  Petra Steeger, Rostock:  und dann kommen Tiere. Installation, Zeichnung •  Reinhild Bartunek, Berlin: Detailverarbeitung, Zeichnerische Malerei • Evelyn GardenBerlin: Vom Verschwinden. Übermalungen von Texten im Raum • Anna Stein, Berlin: Pauls Paradies. Objekte, Zeichnungen im Raum • Ute Faber, Berlin: Dirndl & Co – Lichthofkleider • Bettina Paschke, Graz: Vernetzungen. Raumzeichnungen und Grabungen • Mona Weiskopf, Schwebheim: Schwerelos im Bogota, 4 Stühle ein Tisch, Installation weit oben • Kira Fritsch, München: Ich. Schmuck. Zeichnung, Objekte für den Körper • Matthias Neuthinger, Mannheim: Objekte verschnürt, Schnittmuster für andere Körper • Barbara Brenner, Hamburg: DREIPASS. 20er-Jahre Mode. Collagen, Bilder • Inken Onno, Berlin: Mir und Mich. Ein Traum im Raumzimmer. Zeichnung, Malerei, Objekt • Ulla Kalkowsky, Essen: Durchschnitte, Einschnitte, Abschnitte. Cut-outs im Raum • Anne König, Berlin: Frei gelegt, Zeichung, Architektur • Frauke Tennstedt, Hannover: Die nackte Wand. Collage, Drahtobjekte, bewollt • Carolin Angele, München: Der Traum der Heuschrecke, Experiment im Raum

Kuratorin: Sati Zech


10. Dezember 2013

TYPE/HYPE Designed In Berlin



Zwei erfolgreiche deutsche Gestalter, ein neues Designlabel, Typo-Liebe und Manufaktur-Gedanke, 26 Buchstaben, 10 Ziffern, 5 Designlinien und 2000 Produkte. Ach ja, und eine Milchbar mit Frischmilch, Spitzenkaffee und frisches Brot, Käse und Wurst aus Berlin und Brandenburg. Das alles verbirgt sich hinter dem Logo in Schwarz & Messing, das seit letzter Woche an der Hauswand, Rosa-Luxemburg-Straße 9-13 in Berlin-Mitte, zu finden ist. 
'Type Hype' ist ein Concept Store im Look einer Druckwerkstatt des letzten Jahrhunderts, entworfen von dem Berliner Architekturbüro 'S1-Architektur'Mit einer Produktkollektion, die sich komplett um das Thema Typographie dreht. Bei 'Type Hype' findet Ihr individuelles Design in den Bereichen Papeterie, Home Collection, Accessoires und Foodkultur. 
Die beiden Gründer des erfolgreichen Designbüros 'Strichpunkt', Kirsten Dietz und Jochen Rädeker, möchten im gerade eröffneten Laden und im Onlineshop schöne, gute Dinge anbieten, die in kleinen Handwerksbetrieben produziert werden. Bis hin zum Essen, das an der 'Milchbar' angeboten wird. Das Brot bezieht 'Type Hype' aus der Kreuzberger Bäckerei Soluna, die Milch und den Ziegenkäse vom Ökodorf Brodowin in Brandenburg. Das Besondere: Milch gibt es direkt aus dem Zapfhahn. Früher mussten die Drucker, wegen des gefährlichen Bleistaubs beim Setzen der Schriften, viel Milch trinken… 

Das Interior: Die Bar ist der Mittelpunkt des Stores. Luftige Regale hängen von der Decke, an den Wänden sind sie mit schönen Dingen aus Papier, Glas, Emaille und Stoff gefüllt. Es gibt sogar Wein oder Weihnachtskugeln, die mit Buchstaben bedruckt sind. Die idealen Geschenke. Alte Druckmaschinen und Schränke oder Schubladen mit Bleibuchstaben oder Druckvorlagen runden das Einrichtungs-Konzept ab. Ich mag die naturbelassenen Backsteinwände, die nur gesäubert aber nicht bis ins Detail ausgebessert wurden, die Stuckrosetten, das neu verlegte Fischgrät-Parkett und das 'A' auf der Untertasse, das sich unter der Tasse meines Cappuccinos versteckt hat. Schön.


Type Hype Store, Rosa-Luxemburg-Straße 9-13, 10178 Berlin
Geöffnet Mo bis Sa von 8.00 – 20.00 Uhr















2. Dezember 2013

Abschied vom Hotel Bogota








Gestern war 'Tag der offenen Türen' im Hotel Bogota in der Schlüterstraße in Berlin – nur wenige Stunden nachdem die letzten Gäste des Hauses ausgecheckt haben. Es war die letzte buchbare Nacht. Das 1964 eröffneteTraditionshaus muss am 16. Dezember wegen Kündigung des Mietvertrages schließen. In der Presse wurde darüber bereits ausführlich berichtet, die Trauer um das Hotel und seine bewegende Geschichte ist groß.  Immer wieder fielen Namen wie Helmut Newton, Yva, Rupert Everett oder René Burri, die hier übernachteten. 
Stellt Euch vor, Hotelier Joachim Rissmann öffnet die Türen des Hauses und alle kommen hin... Es war ein Event. Treppauf, treppab, in den verwinkelten Fluren und 100 Zimmern drängten sich die Menschen, um Abschied zu nehmen oder um sich einfach nur umzuschauen, wie es in dem 1911 erbauten Gebäude aussieht. Wie sieht das Zimmer 333 aus, wo René Burri übernachtete, wie die Etage, wo Yva residierte und ihren Lehrling Helmut Newton unterrichtete? 
Mobiliar, Bilder, Geschirr, das gesamte Inventar, konnte am Sonntag begutachtet und bei Interesse ein Gebot dafür abgegeben werden. Im Februar wird es eine Auktion geben. Einige Gegenstände durften gleich gekauft werden. 
Das Interior, eine wilde Mischung aus furnierten Einbau-, alten Wurzelholz- oder Stilmöbeln, hier und da durch Stücke von Ikea aufgefrischt, zog so manchen Fotografen in seinen Bann. Analoge Telefonapparate auf Beistelltischen, Duschen und Bäder auf dem Gang oder ensuite, Auslegware, Teppiche und Lampenschirme in Rot- und Gelbtönen, gerade frisch abgezogene Betten, der zentrale Lift oder die Halle mit Treppe zum Atelier von Yva – Motive gab es genug. Ich habe den etwas herunter gekommenen Charme des Hotels für Euch mit der Kamera eingefangen. Schaut ein letztes Mal hinein in die völlig unterschiedlichen Zimmer, die gerade verlassenen Betten und die Flure. Oder folgt dem Blick hinaus aus den Fenstern auf das Hinterhaus oder die gegenüber liegende Straßenseite. Es wird wohl kein Wiedersehen geben. Wir werden Dich in Erinnerung behalten, Hotel Bogota...

Auf der Webseite des Hotels könnt Ihr die 'Geschichte' des Hotels nachlesen. 




















Auch schön.

Das Montagsmöbel #59 – Barrique Möbel

Foto: Magnus Mewes Heute möchte ich Euch Möbel aus alten Eichenfässern (Barrique) vorstellen.  Die Idee des Designers   Magnus Mewes ...

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