8. Oktober 2014

Interior Projekt – 25 Quadratmeter Berlin-Mitte


Die »Stadtalm« ist nun endlich fertig. Die Stahltreppe zur Schlafetage und das Geländer waren die letzten baulichen Maßnahmen. Es brauchte eben seine Zeit, bis 25 Quadratmeter und ein kleiner Dachboden zu einem Mini-Loft umgebaut waren... Monate hat es gedauert, bis die Planung stand, die Zwischendecke, alle Wände und das Badezimmer abgerissen, tragende Holzbalken entfernt und Pfetten eingebaut waren. Eine riesige Baustelle mit viel Staub, Dreck und Löchern in der Hauswand. Es hat sich gelohnt, geduldig zu sein und zu warten, bis alles fertig ist. Geduld gehört nicht zu meinen Stärken und wäre es nach mir gegangen, hätte ich sofort mit der Einrichtungsplanung angefangen, noch bevor es mit dem Bau losging...
Doch zunächst mussten Fenster eingebaut, Wände eingezogen und (mit Farben von Farrow & Ball) gestrichen, die deckenhohen Schiebetüren eingebaut, die Fußbodenheizung und Betonestrich verlegt, eine Kleinstküche und das Bad geplant werden. Ziel war, aus 25 Quadratmetern Grundfläche ein möglichst groß und geräumig wirkendes Mini-Loft zu entwickeln. Ich denke, es ist uns gelungen. Die »Alm« ist in unseren Augen riesengroß. Es gibt einen in »Railings« No 31 gestrichen Flur mit einem Wandspiegel von 2,60 x 1,60 Meter Größe, ein Badezimmer mit Dusche, WC und Waschbecken, das auf einer gegossenen Betonplatte sitzt. Beton hatten wir vom Fußboden genug übrig. Die Wände und die Decke des Bads sind im selben, fast schwarzen Farbton gestrichen. Die »Modern Emulsion« von Farrow & Ball ist besonders gut für Bad, Flur und Küche geeignet, da sie sich mühelos abwischen lässt.
Der Wohnraum mit Küchennische hat eine Höhe von 6 Metern und ist durch den Einbau der vier Dachflächenfenster schön hell geworden. Vom Sofa aus kann man die Wolken(Schafe) zählen. Gehört ja irgendwie zu einer Alm dazu. Ein befreundeter Tischler hat den Einbauschrank gebaut. Lackiert in »Ammonite No 274, genau wie die Wände. Ein helles, warmes Grau. In der Schlafetage wurde die neu verlegten Holzdielen mit »Pavillon Gray« No 242 lackiert. Durch die in den Fußboden eingelassene, begehbare Glasplatte kann man in den Wohnraum hinunter schauen. Die Wände haben hier oben mehr Farbe: »Mole's Breath« No 276, auch ein gemütlicher Neutralton. Die kleinen Tolomeo Faretto-Lampen von Artemide passen richtig gut dazu. Auf dem Bett und auf dem Sofa liegen Decken von Yolunda (www.yolunda.de/wohnaccessoires/wohntextilien), die ich bereits hier im Blog vorgestellt habe. Ich liebe diese Plaids und Dörte hat mir sogar eine für die Alm geschenkt. Vielen Dank, liebe Dörte!
Die Backsteinwand, die wir auf dem Dachboden vorfanden, wurde gereinigt und teilweise neu verfugt. Pawel, der mit seinen Männern die »Alm« umgebaut hat und den ich nur weiter empfehlen kann, hat sogar einzelne Steine auswechseln lassen, damit die Wand noch schöner aussieht. An dieser Stelle passt es wunderbar, dass ich Lob und Dank an alle ausspreche, die auf der Alm mitgearbeitet haben – an die Handwerker und ihren Chef Pawel, an Arndt und seine Jungs, die uns die Stahltreppe gebaut haben, an den »Punker«, der den Schrank auf den Millimeter eingepasst hat und an Ralph von Neonbär, der die »Stadtalm« zum Leuchten gebracht hat.
Ach ja, und von der Terrasse hat man eine tolle Sicht auf den Fernsehturm. Schaut Euch nun die Fotos an und seht, wie »groß« 25 Quadratmeter sein können... Wenn Ihr Fragen zu den Farben oder anderen Dingen habt – schickt mir gerne eine Mail. Willkommen auf der »Stadtalm«! 






Tolomeo Faretto/Artemide


Crosley Plattenspieler auf Sideboard Kabino (Connox)

Sofa Friheten/Ikea, Beistelltisch Linus (Prototyp) von e27

Wandrelief (habitat) und Werkstattlampe

Plaid von Yolunda
Alm-Himmelblick
Selbstgebauter Tisch aus HPL-Platte und System M2 von Modulor

Betonestrich 

Norman Copenhagen's BlockTable (Connox) & Vintage Rosenthal


String Pocket Regal




Wände und Decke mit F&B's »Railings«

Ein bisschen improvisiert aus einem Kleiderbügel...

Waschtisch aus Resten des Fußbodenestrichs gegossen



Und so sah die 1-Zimmer-Wohnung vorher aus. Es gibt auch ein Bild vom schmutzigen Dachboden oben drüber. Das ist aber leider wegen zu wenig Lichts nicht scharf geworden. 

Der Durchbruch zur Dachterrasse (rechts unten) ist schon fertig

Ohne Wände und Zwischendecke


Der Zementestrich für den Fußboden wird angerührt

Auch schön.

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