31. Juli 2014

Wilde Möhre – Keep It Simple #1

Frische Blumen direkt von der Wiese auf den Tisch. So mag ich's am liebsten, auch oder besonders im Urlaub. Oberbayerische Wilde Möhren im Sixties Look schmücken zur Zeit unser Wohnzimmer. Sie blühen weiß und fein, sehen 'einfach' schön aus. Besonders in der hellgrünen Vintage-Vase. 
Die Wilden Möhren gelten als 'Eltern' unserer Karotte. Sie gehört zu den Doldenblütlern. Ihre Speicherwurzel ist bleich und nicht essbar. Die zweijährigen, krautigen Pflanzen wachsen auf Wiesen oder am Wegesrand. Dort habe ich sie gestern gepflückt und nun stehen sie hier auf dem Tisch. Keep it simple. 

Die Wand hinter der alten Musiktruhe von Grundig ist mit Hardwick White, No 5, von Farrow & Ball gestrichen. Ein Neutralton, der je nach Lichteinfall gräulich oder grünlich erscheint. Einer meiner liebsten Farben für Wohnräume.

Musik aus der alten Musiktruhe von Grundig mit 3 Vasen von IB Laursen dekoriert 


28. Juli 2014

Drei Zimmer mit Aussicht



Zurück aus Italien, möchte ich Euch das Apartment mit der wohl schönsten Aussicht auf den Gardasee vorstellen. Nach dem Relais Corte Guastalla auf dem Land, bezogen wir letzte Woche noch für 4 Nächte eine Unterkunft in Torri del Benaco. Das erste Mal, dass ich eine Ferienwohnung über Airbnb (www.airbnb.de) gebucht habe. Die Bilder auf der Webseite versprachen zwei Schlafzimmer, zwei Bäder und einen großen Wohn-Ess-Bereich mit einer tollen Aussicht auf den See und die Berge. Mit Pool, der von sechs Apartments genutzt würde. 
Unser Navi schickte uns von Verona kommend über die kleinen Bergstraßen. Eine schöne Fahrt, aber besser wäre es gewesen, über die Seeseite heran zu fahren. Das Haus, in dem unser Gastgeber Daniele drei Wohnungen vermietet, liegt nicht weit vom Wasser entfernt. Wir wurden bereits erwartet und hinauf in die Wohnung geführt. Was für eine Aussicht! Wow! Freier Blick auf den glitzernden See, Grillengezirpe, sonst Ruhe. Oh, wie schön. Das Apartment – viel Platz, neu renoviert, funktional und gut eingerichtet. Wie im 'Guastalla', stand auch hier der kleine Kartell-Beistelltisch vor dem Sofa : ) Die Terrasse führt rund um die Wohnung und es gibt sogar noch ein zweites Sonnendeck mit zwei Liegen. 
Wir verbrachten die Tage mit vielen Spaziergängen, Ausflügen in die hübschen Orte am See, Abendessen auswärts aber auch auf unserer Terrasse. Das Internet haben wir ein wenig überstrapaziert und mussten noch mal nachbuchen. Die Versuchung, die schönsten Eindrücke via Instagram, Facebook oder Blog in die Welt hinaus zu schicken, war einfach zu groß. 




Der große Pavillon gehört zu einer Wohnung im EG

Drei Minuten läuft man vom Haus hinunter zum See. Dort gibt es viele Badestellen mit Kies. Abends stehen die Angler auf den Stegen und das Licht wird pastellfarben. Die sehr besinnliche Stimmung am Wasser führt unweigerlich dazu, das eine oder andere Fläschchen Vino entkorkt haben... 
Der Spazierweg in die andere Richtung, bergauf, führt an schönen Häusern vorbei zu Olivenhainen und wundervollen Aussichtspunkten. Von hier oben überblickt Ihr fast den ganzen Gardasee. Herrlich. Schade, dass die Tage am Gardasee so schnell verflogen sind. Grazie mille, Daniele! 





Auch eine schöne Aussicht...


21. Juli 2014

Relais Corte Guastalla Revisited

Liebe Urlaubsgrüße aus Bella Italia! Früher habe ich Postkarten geschrieben, heute setze ich mich abends mit einem Glas Vino an den Computer und verfasse einen Blog-Beitrag für Euch. Ich schicke Euch den Duft von Feigenblättern, Lavendel und Rosmarin, das silbrige Glitzern der Olivenbäume, den Sound von zirpenden Grillen – das italienische Urlaubsgefühl...

Nicht weit entfernt von Verona, inmitten von Rebstöcken des Custoza-Weißweins, liegt das 'Relais Corte Guastalla' von Orietta und Franco. Einer der schönsten Unterkünfte, in denen ich je war. Ein wundervolles Bed & Breakfast-Hotel, eine Oase, ein Ort der Entspannung. Vor zwei Jahren waren wir auf der Durchreise schon einmal hier. (siehe BeitragOktober 2012) Eines stand fest – wir wollten noch einmal wieder kommen. 
Orietta und Franco riefen im letzten Jahr zu einem Instagram-Wettbewerb auf Facebook auf. Das schönste Foto möge gewinnen und der oder dem glücklichen Fotografen 2 Nächte im neu gebauten Private-Spa-Room bescheren. Was für ein großes Glück – mein Foto gewann. Wir haben drei Übernachtungen daraus gemacht und sind mit Kindern hier. Und wie schön es im 'Guastalla' ist, könnt Ihr auf den Fotos sehen. Das Landgut aus dem 15. Jahrhundert wurde aufwendig und sorgsam saniert, 11 schöne Zimmer und großzügige Aufenthaltsräume, eine Bar und ein Frühstücksraum für die Gäste, sind entstanden. Das Frühstück ist ganz besonders lecker und liebevoll zubereitet: Obst und Beeren aller Farben in Silberschüsseln, selbst gebackene Kuchen, italienischer Käse, frisch gepresster Orangensaft, Prosecco im Eiskübel... bei Sonnenschein serviert unter einem großen Baum im Garten. 
Unser (Gewinner)Zimmer ist mit einer Dusche ausgestattet, die man in ein Dampfbad mit Aroma- oder Farbtherapie verwandeln und mit Musik aus dem iPod über Bluetooth beschallen kann. Ein gelber Hocker 'La Bohème' von Philippe Starck/Kartell lädt zum Relaxen während des 'Spa-Besuchs' ein. Im Zimmer ist jedes Detail, die Möbel, die Leuchten, die Deckenkonstruktion mit den rustikalen Holzbohlen und selbst grau lackierten Eisenträger sehr stimmig und wohl durchdacht. Gemütlich, luxuriös und modern. Einfach wunderschön... Vielen Dank, Orietta und Franco!

Relais Corte Guastalla, Via Guastalla Vecchia 11, 37060 Sona - Verona (Italy), Tel: 0039 045 6095614, www.corteguastalla.it





Orietta & Franco

Bubble Club Sofas by Philippe Starck for Kartell


Louis Ghost Armchairs by Philippe Starck for Kartell






T-Table by Patricia Urquiola for Kartell

La Bohème Hocker by Philippe Starck for Kartell

17. Juli 2014

Lichtscheu – Im Lampenschirm-Atelier in Kreuzberg


Im zweiten Hinterhof der Industriehöfe in der Köpenicker Straße in Berlin-Kreuzberg teilt sich Maria-Luisa Mazuela ein großes Atelier mit anderen Kreativen. Hier fertigt sie seit über 10 Jahren Lampenschirme für ihre Kunden an. Und das schon in der dritten Generation. Bereits als Jugendliche half die Künstlerin ihrer Großmutter in deren Werkstatt in Barcelona. Das Handwerk faszinierte Maria-Luisa, dennoch entschied sie sich, später Kunstgeschichte zu studieren und eine Ausbildung zur Möbelrestauratorin zu machen. 2001 kam sie nach Berlin, arbeitete in einem Requisitenfundus und gründete 2003 schließlich ihr Unternehmen 'Lichtscheu'. Maria-Luisa stellt Lampenschirme aus Stoff und Papier für Steh-, Tisch- und Hängeleuchten her. Ihre liebsten Modelle sind zur Zeit die großen Schirme mit Reproduktionen chinesischer  Malerei oder Lampen aus den 1950er und 60er Jahren. Im Atelier türmen sich die Materialien ihres kreativen Schaffens in Regalen, auf Tischen und Stühlen. Kunden können nach vorheriger Anmeldung direkt ins Atelier kommen oder sich bei 'dawanda' (http://lichtscheu.net/?p=478#h=1038-1405511644276) umschauen. 

Eigentlich besuchte ich Maria-Luisa, um sie für mein Buch-Projekt für den Peter Delius Verlag zu interviewen. Dafür fotografiere ich zur Zeit Berliner Design-Läden und deren Inhaber und schreibe auch über sie. Ein schönes Projekt, das mich bis Ende des Jahres beschäftigen wird. 'Lichtscheu' hätte ich gerne im Buch gehabt. Da es sich aber doch eher um ein Atelier handelt, freue ich mich, Maria-Luisa stattdessen heute im Blog vorzustellen.

Lichtscheu – Atelier, Köpenicker Straße 154,  Aufgang G, 10997 Berlin-Kreuzberg, Telefon:  030 – 30 87 57 94, http://lichtscheu.net

Achtung neue Adresse: Oberlandstraße 52-65, 12099 Berlin Tempelhof
Tel.: 0173-87 36 175











14. Juli 2014

Das Montagsmöbel #40 – Fermob


Sommer in Berlin. Auf der Stadt-Alm blüht der Agapanthus und grünt der Bambus in Pflanztaschen von 'Bacsac'. Ich freue mich über diese Neuentdeckung. Die Taschen aus 100% recyclebaren Geotextil sind eine tolle Altenative zu Terracotta & Co. und schön leicht. Gut, dass ich keine schweren Blumentöpfe hinauf in den 5. Stock schleppen musste. 

Aber nun zu den heutigen Montagsmöbeln: Zwei Bistro-Klappstühle in 'Fuchsie' von Fermob bringen Farbe auf die Dachterrasse. Sie setzen Akzente, die dringend nötig sind. Denn das Mini-Loft mit grauem Betonestrich-Boden, Wandfarben in Neutraltönen von Farrow&Ball und farblich eher zurückhaltenden Möbeln wäre sonst ein bisschen zu 'cool'. Die 'Bistro'-Stühle gibt es seit 1889. Gerade feiert Fermob das 125-jährige Jubiläum dieses praktischen und bequemen Stuhls, der sich ruckzuck zusammen klappen und verstauen lässt – wenn man das möchte. Ich werde die Stühle auch im Winter draußen stehen lassen. Die Pulverbeschichtung sorgt dafür, dass ihnen Wind und Wetter nichts anhaben können. Und ich freue mich auch in der grauen Jahreszeit über die Farbtupfer, wenn ich aus dem Fenster schaue. 

Diese und andere Stühle und Tische (in über 20 Farben) von Fermob gibt es in Berlin bei 'Wohndesign' oder können auch online dort bestellt werden. 

Wohndesign Berlin, Kantstr. 27, 10623 Berlin, Tel: 030. 32 70 11 70
Mo: 11.00 bis 19.00 Uhr, Di – Fr 10.00 bis 19.00 Uhr, Sa 11.00 bis 16.00 Uhr
Wohndesign 2 & Fermob Store Berlin, Solmsstr. 25, 10961 Berlin, Tel.: 030. 65 21 83 50    
Mo geschlossen, Di – Fr 11.00 bis 18.30 Uhr, Sa 11.00 bis 15.30 Uhr




Und warum ich mich für die Stühle in 'Fuchsie'entschieden habe, seht Ihr auf dem letzten Foto. Den kleinen Pantone-Coffeemaker hatte ich schon vor einiger Zeit für die Küche der Stadtalm gekauft... Inszeniert – aber voll authentisch. So liebe ich es...




Auch schön.

Das Montagsmöbel #59 – Barrique Möbel

Foto: Magnus Mewes Heute möchte ich Euch Möbel aus alten Eichenfässern (Barrique) vorstellen.  Die Idee des Designers   Magnus Mewes ...

Bloglovin'

Follow
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...