30. Januar 2015

Travel Edition #5 – Anantara Si Kao Resort & Spa

Heute ist wieder Reisetag. Wir sitzen stundenlang im Bus und fahren über Land durch Vietnam. Von Hoh Chi Minh City nach Muiné sind es etwa 250 km. Der Bus hat Liegesitze, auf denen man sich bequem ausstrecken kann, WLAN und an jedem Platz steht eine Flasche Wasser bereit. Die Fahrt kostet umgerechnet 5 Euro, ich kann unterwegs schreiben, zwischendurch aus dem Fenster schauen und die Gedanken schweifen lassen. Zurück nach Thailand. Nach Si Kao und Bangkok, wo wir unsere letzten Reisetage verbrachten, bevor es nach Vietnam weiterging. Wundervoll luxuriöse Tage. Wir waren eingeladen, je zwei Nächte im Anantara Si Kai Resort & Spa, südlich von Krabi und im Shangri-La Hotel in Bangkok zu wohnen. Eine kurze Blogger-Tour, eingebunden in unser Traveller-Leben. Eine gelungene Kombination. Aber jetzt zurück zur Andaman Sea...

                                                                                   *

Zum Anantara Si Kao Resort fuhren wir von Koh Lanta aus mit einem »Private Taxi«. Zwei Flussläufe mussten während der dreistündigen Fahrt per Autofähre überquert werden. Von den Flughäfen Krabi und Trang kommt man ebenfalls ganz unkompliziert zum Hotel. Die Anlage liegt am kilometerlangen Changlang Beach in einem Pinienwald, der  zum Hat Chao Mai National Park gehört. Die grün gestrichenen Gebäude des Hotels fügen sich sanft in die Natur ein. Die große Gartenanlage mit Palmen, Bananenstauden und blühenden Blumen und Bäumen ist eine Fortführung der für die Gegend typische Vegetation hinein in die Hotelanlage. Ich kann mich an den vielen Grüntönen, riesigen Blättern und Farben gar nicht satt sehen. 
Von unserem Deluxe Seaview Room können wir auf die Andaman Sea schauen. Die großen Felsen liegen vor uns im Meer, der Strand und der kleine Privatpier für die Boote des Hotels ebenfalls. Die Aussicht ist grandios. Bei Ebbe zieht sich das Wasser so weit zurück, dass man die Thais beim Krabbensammeln beobachten kann. Auch Fischer nutzen die Ebbe für einen guten Fang. Viele schöne Motive zum Fotografieren... Am liebsten würde ich mich stundenlang auf den Balkon setzen und auf das Wasser hinaus schauen. Es gibt aber noch andere wunderbare Plätze, um die traumhafte »View« zu genießen: Zum Hotel gehört ein weiß gestrichenes Holzhaus mit großer Veranda. Im ersten Stock befindet sich das Restaurant »Aqua«, wo man vorzüglich italienisch speisen kann. »The Beach House« nennt sich das Restaurant bzw. die Bar in der unteren Etage des Hauses, wo wir am liebsten auf den großen Schaukeln saßen und uns jedes mal aufs Neue gefreut haben, hier sein zu dürfen. What a life! So eine große gepolsterte Schaukel hätte ich gerne zu Hause. Da passt fast die ganze Familie drauf. So ist es auch im Anantara Si Kai gedacht – Das Hotel ist auf Kinder und Familien eingestellt und wird auch als solches sehr gut angenommen. Viele Eltern mit kleinen Kindern machen hier Urlaub. Weit weg vom Massentourismus, können sich die Familien (und die anderen Hotelgäste) von morgens bis abends verwöhnen lassen. Es gibt eine Kinderbetreuung mit den schönsten Spielgeräten aus Holz (aus einer Manufaktur in Trang), große Pools mit Wassertrampolin und Kinderprogramm, einen Spielplatz und viel Platz zum Toben und Rennen. Wir mussten daran denken, wie es war, als unsere Kinder so klein waren – so einen Hotelaufenthalt hätten wir uns damals gewünscht. Und die Kinder auch. Was gibt es Schöneres, als bereits zum Frühstück an die Eistruhe zu rennen und sich so viel Eis auf den Teller zu laden wie nur möglich, bei den Toppings zuzuschlagen und sich danach eine frisch gebackene Waffel mit Schokosauce zu holen? Das Frühstücksbuffet ist überhaupt der Wahnsinn... Es gibt eigentlich ALLES! Thaiküche, Life Cooking Stationen, wo Ihr Euch Euer Omelett mit den feinsten Zutaten braten lassen könnt, Backwaren, Obst, Säfte und von allem reichlich und in vielen Variationen. 
Viele Gäste nutzen das »All Inclusive«- Angebot und kommen auch mittags und abends im Open Air Restaurant »Leelawadee« in den Genuss dieses umfangreichen Buffets. Abends werden zum Beispiel Nudelgerichte life gekocht. In kleinen Töpfen stehen dann verschiedene Nudelarten, Saucen, Frühlingszwiebeln, Pilze, Knoblauch, Parmesan oder Chilli bereit. Ich musste nur ansagen, was in die Pfanne kommen soll. Nach so viel »Fried Rice« und »Curry« waren das die besten Nudeln seit langer Zeit : )

Die Hotelanlage (mit 139 Zimmern) ist so weit und großzügig geschnitten, dass jeder Gast genug Rückzugsmöglichkeiten erhält. Es gibt sogar einen großen Infinity-Pool, in dem Kinder bis 12 Jahren nicht zugelassen sind. Hier lagen wir auch mal sehr gerne mit Buch und genossen die Ruhe und die Sicht auf das Meer. Gleich nebenan befindet sich der Spa Bereich. Auf dem Weg zum Zimmer wehten uns die Düfte der Massageöle entgegen. Zeit für ein Treatment blieb leider nicht. Dafür nahmen wir an einem halbtägigen Bootsausflug nach Koh Kadran teil. Das Anantara Si Kao besitzt auf der Insel einen Private Beach mit Sonnenliegen. Jeden Tag um 9.30 Uhr kann man sich dort hinbringen lassen. Für die Schnorchelausrüstung, das Lunchpaket und ein paar sehr entspannte Stunden am weißen Palmenstrand sorgt das Hotel-Team. Der Himmel auf Erden. Auf Koh Kradan spazierten wir lange am Strand entlang und entdeckten dort super schöne Bungalowanlagen. Next time...
Zurück an Land wurden im Hotelgarten Vorbereitungen für eine große Hochzeit am nächsten Tag getätigt. Wir sahen sogar noch das Brautpaar. Für Honeymoon-Gäste bietet das Hotel zudem ein Privat Dining Event am Strand an. In einem luftigen Zelt wird zu einem romantischen Dinner bei Kerzenschein gebeten...

Erholsam und schön war's im Anantara Si Kao. Vielen Dank an das nette und aufmerksame Hotel-Team und den Transfer zum Flughafen von Trang. 

Anantara Si Kao Resort & Spa, 198 – 199 Moo 5, Had Pak Meng – Changlang Road, Maifad, Sikao, Trang 92150, Thailand

»The Beach House«



Lobby


Grüntöne





Aussicht aus unserem Zimmer




Infinity Pool – Nur für Erwachsene


Zelt für das Private Dining
Ebbe
Lieblingsplatz
Restaurant Leelawadee







Life Cooking

Müsli-Zutaten
Frisch gebackene Waffeln
Kinderbetreuung 
Ausflug nach Koh Kadran





26. Januar 2015

Travel Edition #4 – Bamboo Bay, Koh Lanta






Next stop – Koh Lanta  Von Ton Sai fährt ein Speedboat in 1,5 Stunden direkt zum Pier im Norden der Insel. Dort warten schon die Taxis und Motorbikes, um die Touristen zu den Stränden zu fahren. 
Bis Bamboo Bay, ganz im Süden Koh Lantas, braucht man etwa eine halbe Stunde. Es geht bergauf, bergab und immer parallel zur Küste bis zum »Bamboo Bay Resort«, der kleinen Anlage am Hang der Bucht. 21 Bungalows, mit Bedacht in die Natur eingefügt und alle mit einer herrlichen Aussicht auf' das Meer. Es könnte kaum schöner sein. Unten am Wasser befinden sich das gemütliche Restaurant und die traumhaft gelegene Bamboo Bar. Beides Orte zum »Seele baumeln lassen«. Yi, Nut und das gesamte Bamboo-Team sind rund um die Uhr für ihre Gäste da. Auf der Speisekarte fehlt es an nichts. Ich habe am liebsten Müsli mit frischem Obst und Joghurt zum Frühstück, mittags Fried Rice mit Gemüse und Cashewnüssen und abends ein Peanut-Curry in Gelb, Grün oder Rot gegessen. Was braucht man mehr? Vielleicht noch einen besonders schönen Strand mit klarem Wasser und eine Bar für den Zwischendurch-Drink. Und da der Strand von Bamboo Bay leider etwas steinig ist (besonders bei Ebbe), spazierten wir jeden Tag mehrmals zur Nachbarbucht Klong Jark. Ein kurzer Weg durch den Wald führt direkt zum schönsten Strand, den Ihr Euch vorstellen könnt. Einige kleine Bars, ein paar wenige Hütten und herrliches Wasser, das zum Schwimmen einlädt. Und abends werden die Elefanten, die tagsüber Touristen durch den nahegelegnen Nationalpark und zum Wasserfall schaukeln, zum Spielen und Baden ans Meer geführt. Was für Bilder . 
Gerne möchte ich noch vom »Last Beach Resort« berichten: Eine hippe Bar, in der den ganzen Tag gute Musik gespielt wird, die den besten Coconut-Milkshake der Insel serviert und nebenbei drei Hütten vermietet. Die waren leider ausgebucht. Kein Wunder, denn sie liegen direkt am Strand, ein großer Baum im Sand spendet Schatten und bietet Platz für Hängematten, in denen es sich wunderbar »abhängen« lässt. Falls wir noch mal nach Koh Lanta kommen sollten, würden wir gerne auch dort mal ein paar Nächte wohnen. 
Das Bamboo Bay Resort ist uns sehr ans Herz gewachsen. Ein Ort der Kraft, wie man so schön sagt. Besonders ab 18.15 Uhr, wenn die Sonne im Meer zu versinken beginnt und das erste Chang auf's Holzdeck der Bamboo Bar gebracht wird...

Danke an Yi und das gesamte Team für die tolle Zeit! Wir kommen bestimmt noch mal wieder! Und liebste Grüße an Jim Murray aus Sausalito und Joey Pollinger aus Brighton! Es war schön mit Euch in Bamboo Bay!

Bamboo Bay ResortAow Mai Pai, Koh Lanta, Krabi, Thailand 81150











 

Bungalow (Nr.19 ) with a view
Bamboo Restaurant & Reception



Yi – serving Müsli
Klong Jark Beach

Last Beach Resort
Evening mood at Klong Jark

22. Januar 2015

Travel Edition #3 – Ton Sai Beach, Krabi

Klettern in Ton Sai
Krabi, die Andaman Sea, Ton Sai – endlich Beach Time. Nach Ton Sai kommt man nur per Longtail Boat. Die Fahrt durch das türkisgrüne Wasser, vorbei an den für Krabi charakteristischen Felsen und Buchten, lässt die Vorfreude auf ein paar gemütliche Strandtage minütlich wachsen. Die meisten Touristen möchten nach Rai Leh Beach gebracht werden. Nur wenige entscheiden sich für die Nachbarbucht mit dem zwar nicht ganz so strahlend weißen Strand, dafür aber mit einer sehr entspannten Atmosphäre. Hier steigen die Kletterer ab, Familien mit kleinen Kindern, Freaks mit oder ohne Dreadlocks, Alleinreisende – und wir. 

Wohnen kann man in sehr unterschiedlichen Anlagen: »Tonsai Bay Resort«, »Dream Valley Resort« oder »Mountain View Resort« sind nur einige davon. Möglich sind Übernachtungen in allen Preisklassen. Zunächst wohnten wir im Ton Sai Bay Resort. Die meisten Traveler, die aus dem Longtailboat aussteigen und nicht wissen, dass sich im Palmenwald diverse Unterkünfte verstecken, checken zunächst dort ein. Das große Restaurant, die Ting Tong- und Sunset-Bar locken die Ankommenden in diese Richtung. Hier gibt es WIFI-Empfang und auf den Treppen zum Strand sitzen viele Leute, um im Internet zu sein oder mit einem Chang Bier oder einem Drink in der Hand die Sicht zu genießen. 
Wir buchten für 2 Nächte, wohnten in einem einfachen Bungalow mit Aircon und Frühstück auf der dazu gehörigen Restaurant-Terrasse unten am Meer. Gleich nach der Ankunft entdeckten wir, dass der Weg durch den Wald noch zu zahlreichen anderen «Resorts«, Restaurants und Bars führt. Das »Dream Valley Resort« besitzt sogar einen großen Pool, es ist preiswerter dort und das Frühstück ist ebenfalls inkludiert und richtig gut. Wir zogen um und trafen hier nach und nach alle wieder, die zuvor mit uns in der ersten Unterkunft wohnten. Ob Hippie oder junges Paar, mit Kids oder ohne – die Menschen sind dann am Ende doch alle lieber dort, wo ein Hauch von Luxus weht. Wir blieben noch einige Nächte im Dream Valley. Traumhaft. Zum Strand und den Bars sind es wenige Gehminuten durch den Palmenwald. Abends trifft man sich zum Sonnenuntergang unten am Wasser. Climber und Schiffe gucken. Eine herrliche Stimmung. 
Über einen kleinen Kletterpfad kann man hinüber zum Rai Leh Beach wandern und den dortigen Strand genießen. Das Wasser ist dort helltürkis, der Sand weiß und zum Baden schöner. Ton Sai ist leider steiniger und bei Ebbe kaum zum Schwimmen geeignet. Dafür sind die Leute jünger, die Bars hipper und es gibt keine »Walking Street« zum Shoppen von Souvenirs wie in Rai Leh…




Restaurant – Ton Sai Bay Resort

Bars at Ton Sai

Beton Design
Dream Valley Resort


Abendstimmung in Ton Sai






Die Four Islands Tour nach Poda Island, Tub, Chicken Island und zur Phra Nang Cave kann man von Ton Sai aus buchen. Ein schöner Ausflug. Nur das Schnorcheln vor Chicken Island hätte ich mir romantischer vorgestellt. Dort hielten diverses Ausflugsschiffe mit gefühlten tausend Indern und Japanern in knallorangefarbenen Rettungsweten...


Tub Island

Poda Island

Schnorchelnde Inder vor Chicken Island...

























Phra Nang Cave mit Phallus

Auch schön.

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