30. Juli 2015

Traveling Austria #1 – Romantik Hotel Gmachl Elixhausen

Kirchturm, Voralpenland & Indoorpool

Seit meiner Kindheit verbringe ich einen Teil des Sommers in Oberbayern. Das »Familienhaus« liegt eingebettet zwischen saftig grünen Wiesen in einem Dorf unterhalb der Kirche. Der See ist nur wenige Minuten zu Fuß zu erreichen. Von der Terrasse blickt man bei guter Sicht bis zu den Alpen. Ein idyllischer Landstrich. Salzburg ist nur eine halbe Stunde mit dem Auto entfernt. Dorthin machten wir uns vor einigen Tagen auf. Eine Woche Österreich, Urlaub im Urlaub – Vier Ziele in 8 Tagen: Salzburg, Leogang, Bad Hofgestein, Bad Gastein...
*
Heute schreibe ich auf einer Terrasse mit ähnlich grandioser Sicht. Neben mir läuten die Glocken der Dorfkirche. Vor mir erstreckt sich das Alpenvorland, die Festung Salzburg und die Berchtesgadener Alpen. Wir sind im ältesten Familienbetrieb Österreichs zu Gast – im Romantik Hotel Gmachl in Elixhausen. 
681 Jahre gibt es das Gut und die ehemalige »Taferne« in dem hübschen Dorf, nur wenige Kilometer von der Salzburger Innenstadt entfernt. Die gelb gestrichene Kirche mit dem gotischen Turm und dem kleinen Friedhof weisen bei der Ankunft den Weg zum Hotelensemble. Das alte Stammhaus, der 2009 fertig gestellte Erweiterungsbau und der »Klosterhof«, mit der zum Hotel gehörigen Metzgerei und dem Postamt grenzen direkt an das Grundstück der Kirche und bilden zusammen den Dorfkern. Vom Friedhof könnt Ihr gut in den Hotelgarten hinüberschauen. Im Schatten der Kastanienbäume sitzen die Gäste und lassen es sich gut gehen. Die Hortensien blühen und im Hintergrund schimmert das türkise Wasser des Außenpools. Der ehemalige Kuhstall mit seinem Kreuzgewölbe beherbergt den Frühstücksraum mit direktem Zugang zum Garten. Auch die Bar im Erdgeschoss und die verschiedenen Stuben des Stammhauses sind vom Garten aus zu erreichen. Hier treffen Tradition und Moderne aufeinander: Der grün gekachelte Ofen mit Eckbank, die uralte Holztür, die schief in den Angeln hängt – Holzmöbel aus vorigen Jahrhunderten im Gegensatz zu den modernen Möbeln und Accessoires, die sich immer wieder unter das traditionelle Interior mischen. 
Von unserem Zimmer im Stammhaus kommt man per Aufzug und unterirdischem Verbindungsgang hinüber zum Erweiterungsbau, der nicht nur Zimmer und Suiten beherbergt, sondern im Dachgeschoss  auch das Gmachl Spa »Horizont« mit umlaufender Holzterrasse. Von hier aus schaue ich in die Ferne und bedanke mich dafür, wie gut es uns geht. Hinter mir der 1000 Quadratmeter große Spa-Bereich mit Saunawelt, Dampfbad, Behandlung- und Ruheräumen und das verglaste Indoor Pool mit spektakulärer Aussicht. Ein Feuer knistert im Kamin und auf den Liegen wird geschlafen oder geschmökert. What a life! Mein Tag startete heute mit einer Yogastunde. Der »stolze Krieger« zeigte einmal Richtung Berge, einmal auf die modernen Riesensofas des großzügigen Raum der Entspannung.
23 Generationen haben das Hotel bisher geführt und das Gmachl zu dem gemacht, was die Gäste so schätzen: Zu einem Haus mit Tradition, zu einer Oase ganz nah an der Mozartstadt Salzburg, wo gerade die Festspiele begonnen haben und der Weg zum »Jedermann« nur 10 Kilometer lang ist. Das Gmachl ist der perfekte Ausgangspunkt, um Salzburg zu erkunden. Sogar ein öffentlicher Bus bringt die Gäste direkt in die Stadt. (Ausflugstipp: Das Café M2 auf dem Mönchsberg, über das ich schon vor längerer Zeit auf dem Blog berichtet habe). 
Wer Ruhe, Erholung und eine gute Küche schätzt, ist in Elixhausen ebenfalls gut aufgehoben. Unter der Leitung des Küchenchefs Tino Bahn werden im »Haubenrestaurant« des Gmachl regionale Köstlichkeiten serviert. Gerne würde ich die Zeit zurück drehen und schauen, was wohl im Jahr 1334 in der »Taferne« auf den Tisch kam... 

Romantik Hotel Gmachl,  Dorfstr. 14, 5161 Elixhausen – Österreich

Vielen Dank an Familie Hirnböck-Gmachl für den wunderbaren Kurzaufenthalt, der uns durch die PR-Agentur Stromberger in München im Rahmen einer Blogtour ermöglich wurde.

Blick von der Spa-Terrasse auf Elixhausen
Pool mit Aussicht
Raum der Entspannung

Die Seniorchefs Theresia und Fritz Gmachl




Umkleide
Im Garten werden Kräuter für die Hotelküche angebaut


Foto aus der Hotel-Chronik: Das Gmachl zur Jahrhundertwende während des »Kirtages«

Straßenansicht Juli 2015

25. Juli 2015

Berlin's Finest – Blick ins Buch


Was für eine aufregende Woche. Ich habe die Nachricht erhalten, dass mein Buch »Berlin's Finest – 50 inspirierende Designläden« erschienen und ab sofort im Handel zu haben ist. Die Pressemitteilung der Edition Braus wurde bereits verschickt. Ein kleiner Ausschnitt daraus und einen Blick ins Buch gibt's heute für Euch im Blog:

»Mit seiner Offenheit und urbanen Atmosphäre hat sich Berlin zu einem Kreativstandort entwickelt, der seit Jahren junge, talentierte Designer anzieht. Die Szene ist heterogen, gut vernetzt und lässt viel Raum zur Entfaltung und Entwicklung neuer Ideen. Auch international zieht die Stadt mehr und mehr Aufmerksamkeit auf sich.
Die Bloggerin und Designspezialistin Annemone Schütz stellt in diesem Band die 50 inspirierendsten Designläden Berlins vor: Ob Möbel, Leuchten, Keramik, Produkte aus Papier, Stahl oder Stoff, Vintage oder State of the Art – die Vielfalt der Objekte ist beeindruckend. Auch die kreativen Shops selbst wie das bewohnte Ladengeschäft Bless Store oder der Concept Store Hotel Ultra mit Lifestyleprodukten aus aller Welt überraschen. Annemone Schütz erzählt die Geschichten der Designer und Shopinhaber und hat die schönsten und ausgefallensten Produkte und Interiors fotografiert, um Lust zu machen auf ausgedehnte Spaziergänge durch die Stadt. Ergänzt um thematische Essays, praktische Infos und einen übersichtlichen Plan ist dieser neue Guide ein unersetzlicher Begleiter auf Ihren nächsten Entdeckungstouren durch die junge Designmetropole Berlin... «

Ich freue mich sehr. Wie außerordentlich schön, das kleine (13 x 19,5 cm), liebevoll gestaltete Buch mit dem feinen Einband aus Kunstleder in den Händen halten zu können. Schaut mal rein. 50 tolle Designläden gilt es zu entdecken. Lasst Euch inspirieren und geht fröhlich shoppen. Als ich im letzten Herbst auf Interview- und Fototour war, musste ich mich sehr bremsen, um nicht in jedem zweiten Laden etwas zu kaufen. Glaubt mir – die Verlockung war groß...

Berlin's Finest – 50 inspiriende Designläden gibt es hier und im Buchhandel zu kaufen.

Banderole, Buch im Buch
J&V Finest Industrial Furniture
Bless Home
Interview mit Jörg Klambt über Design in Berlin


Objets Trouvés
Prägung im Einband aus Kunstleder

18. Juli 2015

Five Minutes Marmelade

Beim Geburtstagsfrühstück einer Freundin gab es köstliche Himbeermarmelade zu den Croissants. »Ist die selbstgemacht, Verena?«, fragten die Gäste. »Ja, selbst gemacht – dauert nicht mal 5 Minuten. Ich koche sie immer frisch wenn ich Besuch bekomme. Und für die Familie... «, teilte uns die Gastgeberin begeistert mit. 
Wie das geht? Habe ich letztens ausprobiert und bin total hin und weg, wie einfach und schnell ein frisches Glas Marmelade auf dem Tisch steht. Der Trick – Ihr nehmt Tiefkühlbeeren. Die gibt es das ganze Jahr über, sie werden gleich nach der Ernte eingefroren und wenn Ihr sie im Bio-Supermarkt kauft – um so besser. Ich liebe Himbeeren, Ihr könnt natürlich auch alle anderen Beeren verwenden.

In einen mittelgroßen Kochtopf gebt Ihr

500 g Himbeeren (noch tiefgefroren), 250g Gelierzucker 2 : 1, ein Päckchen Bourbon-Vanille, gemahlen (5g). 

Gut durchmischen und erhitzen. Die Früchte tauen schnell auf. Bitte immer schön umrühren, damit nichts am Topfboden kleben bleibt. Wenn die Fruchtmasse anfängt zu köcheln, noch 3 Minuten aufkochen und dann in die bereit gestellten Gläser füllen. Fertig.

Danke, Verena, für den Tipp. Jetzt haben wir auch immer frisch gekochte Marmelade auf dem Frühstückstisch... 








13. Juli 2015

Das Montagsmöbel #46 – Roll-Nachttisch von stocubo

Rollcontainer, Lampe Hector, Wandfarbe »Olive« von F&B
Mobile Möbel sind praktisch und vielseitig. Mein neuer Nachttisch, der bis gestern noch als Beistelltisch im Arbeitszimmer zum Einsatz kam, ist das beste Beispiel. Schnell umdekoriert, Lampe »Hector« von BTC England (gibt's als »Bone China« bei manufactum) und Porzellanschale darauf und Lesestoff ins Fach gelegt – fertig. Das Modul, das mit Klemmen auf einem Rollbrett befestigt wird, gibt es auch mit Schubladen oder einer Tür. Über das modulare Regalsystem »stocubo« habe ich vor kurzem hier berichtet. Jetzt besitze ich selbst ein (Montags)Möbel aus dem Berliner Wedding...

stocubo GmbH, Gottschedstr. 4, Ex Rotaprint Gelände, Halle 3, 13357 Berlin
Mo – Fr 9.00 bis 18.00 Uhr, Sa 11.00 bis 14.00 Uhr


9. Juli 2015

Bread & Butter Tradeshow 2015

»Jedem Anfang liegt ein Zauber inne«, schrieb Herrmann Hesse. Messe-Chef Karl-Heinz Müller begrüßte zur diesjährigen Bread & Butter mit den Worten: »Jedem Neubeginn geht das Ende eines vorherigen Beginns voraus. Und dies ist erst der Anfang!«. Ich verbinde die beiden Zitate und stelle fest, dass die Bread & Butter einen zauberhaften Neubeginn geschafft hat und für mich wieder zu einem typischen Berlin Event geworden ist. Man könnte fast sagen »arm aber sexy«... 
Es geht eben auch ohne Opulenz, riesige LED Screens, Messehostessen im Special B&B Outfit, Brand Bibles und Megaparty. Bevor nächstes Jahr die B&B von Zalando übernommen wird, haben die Organisatoren der Messe für Street- und Urbanwear gezeigt, dass auch mit wenigen (finanziellen) Mitteln eine erfolgreiche Veranstaltung auf die Beine gestellt werden kann. Gemütlich, überschaubar und dennoch innovativ und inspirierend. In drei Hangars des allseits geliebten Flughafen Tempelhofs stellen noch bis heute Abend Mode- und Designlabel ihre neuen Kollektionen und Produkte aus. Neu ist, dass sich im Hangar 5 Startups aus dem Bereich »Urban Lifestyle« vorstellen. Kleine Label und Firmen aus den Bereichen Mode, Sport, Produktdesign und anderer Kreativen wie Max Noah mit seinen genialen Leuchten, Artpod (portable art gallery), Verlaine & Rimbaud und Plivertees (T-Shirts) oder Backstyle (Projekt aus Kunst, Mode & Magazin). Mag ich sehr. Man spürt den frischen Wind, den Aufbruch oder vielleicht sogar die Rückbesinnung zum »weniger ist mehr«. Es gibt kleine Stände statt der großen Messebauten, die nicht nur teuer, sondern auch anonym und unnahbar daher kommen. Die Stimmung ist gut. Es wird Kicker gespielt und dabei gejubelt, an einem Stand sogar zur aufgelegten Musik getanzt. Im Hangar 6 sind es die größeren Modelabels wie Mavi, Avirex, Nunettes oder Japan Blue Jeans, die man aus den vergangenen Jahren kennt. Auch hier alles runtergefahren auf ein sympathisches Level. In der Mitte der Halle werden die Messegäste von »The Future Breakfast« verköstigt. Das Design des Pop-Up Restaurants gefällt mir gut. 
Im Hangar 7 findet zum ersten Mal die »Cookies« statt. Die internationale Kinder Mode und Design Show zeigt Labels wie Finkid/Finside, Jottum, Cakewalk oder die Berliner Firmen Jäll & Tofta (Kindermöbel) und Haseweiss (Modul-Puppenhäuser), präsentiert vom Himbeer Magazin. Eine gelungene Mischung aus Mode- und Produktdesign, die hoffentlich in der Zukunft beibehalten wird.
Auf dem Airfield des Flughafens gibt es einen Streetfood Market mit dem Bunsmobile, einem Stand von Curry 36, dem Kiewzagen Blank, Mr Whippy und vielen anderen. Über die Cocktails zum Selbermachen von Eistüt berichte ich noch an anderer Stelle. 

Schön war's auf der B&B. Und das war erst der Anfang!

Meine Fotos zeigen wie immer nur eine kleinen Ausschnitt aus der großen Vielfalt. Auf der Webseite der Bread & Butter könnt Ihr alle weiteren Informationen zu den Ausstellern und zur Messe finden.


Am Infopoint

Kokoshe

Plivertees
Plivertees

Verlaine & Rimbaud

Backstyle

Backstyle, Alexs Varajo

Lampe, Max Noah

Jan Rotter

Jan Rotter & diefabrik
Blutsgeschwister

Blutsgeschwister


mavi

B&B Restaurant »The Future Breakfast«


Avirex

Avirex

Swedish Hasbeens

Clutch Magazine

KnowledgeCotton Apparel

CG – Club of Gents

CG – Club of Gents

mayday
The skulls

The skulls

The skulls, One Skullar

Cookies Show Kids Fashion

Cookies Show – Finkid



Boom Bap Wear – tanzend : )

Artpod

Auch schön.

Das Montagsmöbel #59 – Barrique Möbel

Foto: Magnus Mewes Heute möchte ich Euch Möbel aus alten Eichenfässern (Barrique) vorstellen.  Die Idee des Designers   Magnus Mewes ...

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