31. Oktober 2015

Design Festival Leipzig – Ein Rückblick


Liebste Urlaubsgrüße aus Apulien! Gleich im Anschluss an das Designers’s Open-Wochenende in Leipzig flogen wir nach Bari. Herbstferien in Berlin. 
Wir wohnen in einer für die Gegend typischen Masseria, die inmitten von üppig tragenden Olivenbäumen liegt. Beste Lage für viele schöne Ausflüge in die Umgebung von Fasano. Fünf Tage ohne Internet liegen bereits hinter mir. Wenn man von einigen Minuten Wifi in Cafés in Monopoli, Lecce oder Ostuni absieht...
Nach einer vollen Woche Blogpause sitze ich jetzt beim Cappuccino und möchte Euch von den Designers’ Open in Leipzig erzählen. In der Vorankündigung habe ich bereits über das Design Festival berichtet. Hier nun ein kleiner Rückblick mit Impressionen aus der Glashalle des Messegeländes und von den einzelnen Designers’ Open-Spots (DOSpots) der Stadt.

Die Kommunikations-Agentur Kiss & Tell lud Blogger aus ganz Deutschland nach Leipzig ein. Die »Tandem-Idee« – je ein Leipziger Blogger führt einen ortsfremden Blogger über die Messe und durch die Stadt – war ein voller Erfolg. Nach einem gemeinsamen ersten Abend mit Eröffnungsveranstaltung, Modenschau und erstem Kennenlernen in der Glashalle, bezog ich mit Isabell und Franka ein Apartment (Studio44) in der Stadt. Quatschen, Weinchen, spät ins Bett. Frühstück mit Isabell und Anne, Mr Matthew, Martin und meine Tandem-Partnerin Jess im benachbarten Café Luise. Dann zogen wir  los. Unsere »Tandems« waren perfekte Teams. Jess und ich verbrachten den ganzen Samstag zusammen. Mr Matthew und Martin begleiteten uns in die Innenstadt, wo wir die Concept Stores Mâat und STIL, Handmundbrot und das Café Restaurant »Planerts« besuchten. STIL eröffnet erst nächste Woche offiziell, anlässlich der Designers’ Open konnten wir aber schon einmal einen Blick auf die schönen Möbel und Accessoires werfen. Bei Handmundbrot gab es nicht nur die von Festivals bekannten gefüllten Brote, sondern ein beeindruckendes Interior-Konzept zu bestaunen: Die Wände, Tresen, Regale und Leuchten sind lediglich mit Pappe verkleidet, die ein Künstler mit Zeichnungen versehen hat. Simpel, günstig und mal was ganz anderes. 
Wir besichtigten die Nikolaikirche, spazierten an vielen Sehenswürdigkeiten vorbei zum Wilhelm-Leuschner-Platz (ein beeindruckender Bau aus Glasbausteinen) und bestiegen dort die Bahn nach Plagwitz. Dort angekommen, tranken wir in der Herbstsonne Kaffee bei den »Versorgern« der alten Baumwollspinnerei, einem riesigen Fabrikgelände mit roten Backsteingebäuden von 1893. Galerien, Künstler und Manufakturen haben dort ihre Räume, Ateliers und Showrooms. Anlässlich der Designers’ Open gab es Führungen, Workshops und Vernissagen. Über die dort ansässige Ofenmanufaktur »Firetube« werde ich noch gesondert berichten. Letzten Halt machten wir im Kunstkraftwerk, einem weiteren DOSpot. Zu sehen war dort die Ausstellung »Echt Alt«. In einer anderen Halle des Kraftwerks fand gleichzeitig die Ausstellung »Object Mechanics« der kanadischen Künstlergruppe »Perte de Signal« statt. Aufwendige sich bewegende Installationen, die ich am liebsten gefilmt hätte...
Abends luden Franzi und Steffi von Kiss & Tell zunächst ins »Planerts« zum Abendessen, anschließend zur großen DO-Party ins Westwerk ein.
Am Sonntag nahm ich mir Zeit für die Aussteller in der Glashalle auf dem Messegelände. Projekte und innovative Ideen aus Produkt-, Mode-, Industriedesign, aber auch Architektur und Kommunikationsdesign wurden hier zur Schau gestellt. Eine entspannte Atmosphäre mit viel Licht, das durch den gläsernen Bau auf die Stände fiel. Schaut Euch die Fotos an, die ich für Euch gemacht habe. Ein kleiner Ausschnitt des vielfältigen Angebots von Möbeln, Accessoires, Mode und LIfestyleprodukten… 

Vielen Dank an Kiss & Tell und an meine Tandem-Partnerin Jess für das wundervolle Leipzig-Wochenende. Ich werde bestimmt bald wieder kommen.

Leuchte, Betoniu


Handgemachte Cocon Leuchten aus Beton und Garn – »Fadenscheinig«



»Blechmöbel«

Sonnenbrillen von »Projekt Samsen« aus Berlin

»KASPA« – Leuchten aus Polen
 »Stoffbruch«
Backrollen mit eingravierten (Dackel!)Mustern – »Stodola«

Gegenlicht in der Glashalle...

Stadttour zu den DesignSpots/ArtSpots mit unseren Tandems...

Mister Matthew, Martin, Anne, Isabell


Interior Design mit ganz viel Pappe – »Handbrotzeit«
DSGNSPOT – Handbrotzeit
Mister Matthew und Jess bei »Mâat«

Café Restaurant »Planerts«
STIL Concept Store

Kathedrale aus Glasbausteinen – S-Bahnhof Wilhelm-Leuschner-Platz
Isabell

Leipziger Baumwollspinnerei

Ofenmanufaktur »Firetube«
»Gutenberg Verlag & Druckerei«
Designausstellung »Echt Alt« im ehemaligen Heizkraftwerk
Blogger Selfie, Foto: Kiss & Tell

Ausstellung im Kunstkraftwerk: Object Mechanics, Perte de Signal, Kanada (kein DOSpot)

22. Oktober 2015

Improvisiert – Biergartenlichterkette im Schlafzimmer

Heute habe ich eine günstige Lösung für eine ungewöhnliche und stimmungsvolle Deckenlampe für Euch. Einfach eine Biergartenlichterkette mit zehn Glühbirnen zu einem Bündel drehen und mittels Stecker/Gegenstück an der Decke befestigen. Im Baumarkt bekommt Ihr das Gegenstück für kleines Geld. Der Vorteil – Die Biergartenlichterkette behält den Stecker und kann jederzeit auch wieder im Garten oder anderswo eingesetzt werden. Natürlich kann man das Gummikabel auch abschneiden, den Stecker entfernen und die Kette direkt an die aus der Decke kommenden Kabel anschließen. Das Licht ist übrigens gemütlich. Und improvisieren tut der Einrichtung oftmals sehr gut...

Weitere Budget-Ideen findet Ihr hier unter dem entsprechenden Label auf dem Blog.


Wandfarbe: Charleston Gray, No 243, F&B



21. Oktober 2015

Designers' Open Leipzig 2015

Foto: Zirkeltraining 
Am Wochenende geht's nach Leipzig. Dort finden vom 23. – 25. Oktober 2015 die Designers' Open statt. Auf der international ausgerichteten Designausstellung in der Glashalle der Leipziger Messe zeigen etwa 200 Aussteller aus den Bereichen Mode-, Produkt-, Industrie- und Kommunikationsdesign sowie Architektur neueste Produkte, Konzepte und Projekte. Ich war noch nie in Leipzig. Eine Schande. So nah an Berlin und nie hat es sich ergeben, dort hin zu fahren. Da musste ich jetzt erst eingeladen werden, gemeinsam mit anderen Bloggern an einem Tandem-Projekt anlässlich der Designers' Open teilzunehmen. Organisiert von »Kiss & Tell« treffen am Freitag fünf Blogger aus Leipzig auf fünf Blogger aus anderen deutschen Städten, um gemeinsam das Design Festival und die zahlreichen Rahmenveranstaltungen in der ganzen Stadt zu besuchen. Ich freue mich schon besonders auf »Betoniu«, Wohndesign aus Beton, über die unser Blogger-Tandem exklusiv berichten wird. Gespannt bin ich außerdem auf »Zirkeltraining«, die Taschen aus gebrauchten Sportgeräte-Leder und Turnmatten herstellen, auf »heimathlet« und ihr Allround-Sportgerät für Zuhause, auf die Projekte der Hochschulen Magdeburg-Stendal, Wismar oder Leipzig, die »Blechmöbel« und natürlich auf alle anderen Kreativen und deren Ideen. Leipziger Ateliers, Designbüros und Manufakturen öffnen anlässlich der Designers' Open ebenfalls ihre Türen. Das Angebot an coolen Locations, Vernissagen, Workshops und Veranstaltungen ist so groß – Ich werde mich gar nicht entscheiden können, was ich als nächstes fotografieren soll... Herrlich.
In der von Kiss & Tell organisierten Blogger Lounge (E01) in der Glashalle sind alle Blogger herzlich eingeladen, sich bei Snacks und Getränken kennenzulernen, auszutauschen und zu erholen : ) 
Auf der Festival-Webseite findet Ihr alle wichtigen Informationen zu Öffnungszeiten, Tickets und zum Programm. Im Ausstellerverzeichnis werden alle Messe-Teilnehmer kurz vorgestellt. Vielleicht sehen wir uns in Leipzig. Falls nicht, könnt Ihr demnächst auf dem Blog lesen, was ich dort erlebt und entdeckt habe...

Designfestval Designers' Open, 23. – 25. 20. 2015, Glashalle, Messe Leipzig, DO/Spots im gesamten Stadtgebiet und im Grassimuseum

Freitag, 23. Oktober 2015 von 12.00 bis 18.00 Uhr
Samstag, 24. Oktober 205 von 10.00 bis 19.00 Uhr
Sonntag, 25. Oktober 2015 von 10.00 bis 18.00 Uhr

DO/Night & Abschlussparty: 24. Oktober 2015 im Pferdehaus/Westwerk, Karl-Heine-Str. 87
Beginn: 22.00 Uhr, DJs Pional, Manamana, Filburt & Luzifer
Eintritt bis 24.00 Uhr 6,00 €, danach 9,00 €

Foto: Zirkeltraining 
Foto: Designers' Open

19. Oktober 2015

Sonntagsfrühstück mit Toast(er)



Ich habe einen Neuen. Er hatte gestern sein Debut bei uns am Frühstückstisch. Er sieht gut aus, ist stylisch und elegant. Ich stehe auf ihn. Meinen neuen Toaster. Der Alte ist kaputt gegangen. Eine schöne Gelegenheit, endlich auch mal im Haushalt designtechnisch aufzurüsten. Unser altes Gerät war in Ordnung, besonders chic war es nicht. Jetzt haben wir einen One Slot Design Toaster in gebürstetem Edelstahlfinish. Er durfte gestern mit uns  ins Esszimmer ziehen. Keiner wollte Brötchen holen. Also gab es Brot – designgetoastet und praktischerweise direkt neben dem Teller. Auf unserem Frühstückstisch herrscht immer ein natürliches Durcheinander. Die klare Formensprache des Toasters tut gut. Sonst hat unser Neuer seinen Platz in der Küche. Einige andere Küchengeräte wie Herd, Kühlschrank und Spülmaschine sind auch aus Edelstahl. Der Toaster passt super dazu. Er steht unaufdringlich schön auf einer der Arbeitsflächen neben dem Küchentisch und bietet sich an, unser Brot zu rösten, aufzubacken oder aufzutauen. Einen Brötchenaufsatz hat er auch. Und blaue LED-Leuchten, die den Bräunungsgrad anzeigen und die countdownmäßig hinunterzählen, bis die Toasts hochspringen. Sehr spacig...

One Slot II, Design Jacob Jensen, gibt es beim Connox Designversand. Weitere Infos zum Toaster findet Ihr hier.

Freundlicherweise wurde ich für diesen Beitrag von Connox unterstützt. Meine Begeisterung für den neuen Toaster bleibt davon unbeeinflusst.


Die futuristsch aussehenden LED Lichter zeigen en Bräunungsgrad an


12. Oktober 2015

Das Montagsmöbel #49 – NESNA Goes Urban Jungle


Immer mal wieder packt es mich und ich möchte unbedingt etwas »farrow&ballisieren«. So nenne ich es, wenn ich einem alten Schrank, einem Kerzenleuchter oder nicht mehr so schönen Bilderrahmen mit Farrow & Ball-Lack zu einem neuen Aussehen verhelfe. Beim letzten Einkauf beim Schweden nahm ich den zierlichen Beistelltisch aus Bambusholz mit. Keine 10,00 €, ideal zum Lackieren und um ihn in einen Pflanzentisch zu verwandeln. Der Trend zu Grünpflanzen in den eigenen vier Wänden hat auch mich eingeholt. Außerdem habe ich letztens eine super tolle Kaktus-Kerze von Freunden geschenkt bekommen, die so echt aussieht... 
Das kleine Arrangement plus frisch gepimpter Tisch in »Breakfast Room Green No 81«  machen mein Arbeitszimmer zum »Urban Jungle«. Ging ganz fix. Alles was Ihr braucht, ist ein bisschen Zeit für's Zusammenschrauben des Tischs, F&B's Estate Eggshell im Farbton Eurer Wahl, einen Pinsel zum Lackieren und wenn Ihr mögt, Silber-Lack-Spray für die Glasplatte. Schön.






Noch schnell eine Dahlie für die Oktoberrunde (»Plants & Flowers«) der Urban Jungle Bloggers in Position bringen, ablichten und fertig. Übrigens: Schöne Idee, Igor und Judith!






7. Oktober 2015

Dreist & Loftab11






»Willkommen im HOUSE OF RAW ENTHUSIASM! Ein Laden nicht nur für Denim-Liebhaber. Heritage Garments,Trends und Neuigkeiten für den Damen- und Herren Bereich. Einzigartige Sachen, coole Brands und feine Accessoires, mit einer Prise Berlin. Ein Besuch lohnt sich...« 

Mit diesen Worten werdet Ihr auf der Webseite des Aachener Stores Dreist & Loftab11 begrüßt. Ja, Aachen. Mit einer Prise Berlin. Schon sehr weit weg von der Hauptstadt, aber falls Ihr mal nach NRW kommen solltet oder gar von dort kommt, nichts wie hin da. 
Ihr müsst Euch den Store so vorstellen – Würden die PIKE Brothers (aus Oberbayern) einen Laden eröffnen und der würde eine gelungene Mischung aus J&V Finest Vintage Furniture (Berlin Schöneberg), Kersting & Henschel (Potsdam) und 14oz. (Berlin) sein, dann wisst Ihr etwa, was Euch erwartet. Eine ungewöhnliche, hochwertige Kombination aus Damen/Herren-Bekleidung und Vintage/Industrie-Möbeln. Dreist ist nicht nur ein Laden, sondern ein Lebensgefühl. Gelebt wird die Liebe zum Denim und zum Heritage Lifestyle von Rob Kriescher aus den Niederlanden, der zusammen mit Sandra Wüllenweber von Loftab11 den »Konzept«-Store in der Aachener Altstadt betreibt. Hier stehen alte Turngeräte, Metallspinde und Vintage-Designklassiker neben Klamotten authentischer und trendiger (Fairtrade)Brands wie Nudie Jeans Co, Denham, Indigofera, Merz B. Schwanen, Red Wing Shoes  – oder Zeha aus Berlin. Ich habe im Blog schon viel über diese Marken berichtet, wie z.B hier direkt aus dem Fire Department der Bread & Butter Messe, wo ich auch viele Menschen hinter den Heritage Brands kennenlernen durfte. Hier geht's um Tradition, um Manufakturen aus aller Welt, die ihre Produkte nachhaltig und zum Teil aus recycelten Materialien produzieren. Dreist und Loftab11 bieten eine für die Aachener bisher unbekannte Shop-Erlebniswelt, erklärt Rob und zeigt auf die Lounge-Ecke mit Espressomaschine und den im Laden integrierten Barber Shop, wo sich die männlichen Kunden den Bart in Form bringen lasen können...

Dreist & Loftab11, Wirichsbongardstraße 12, 52062 Aachen, Tel: 0241-189 276 79











Auch schön.

Das Montagsmöbel #59 – Barrique Möbel

Foto: Magnus Mewes Heute möchte ich Euch Möbel aus alten Eichenfässern (Barrique) vorstellen.  Die Idee des Designers   Magnus Mewes ...

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