30. November 2015

Das Montagsmöbel #51 – Der Hockenheimer

Habt Ihr auch so viele Zeitschriften wie ich? Bei mir stapeln sich seit heute meine Design- und Wohnmagazine nicht mehr wahllos auf dem Schreibtisch, auf Sideboards oder anderen Ablageflächen. Sie sind nun Bestandteil des 51. Montagsmöbels. 
Darf ich Euch den »Hockenheimer« vorstellen? Sammeln, stapeln, setzen. Vorher noch die Lederriemen festzurren und fertig ist das individuelle (und nachhaltige) Möbelstück, das sich auch prima zum Füßehochlegen eignet. Für's Foto habe ich mir eine kurze Pause auf dem Sofa erlaubt... Der Hockenheimer des Designkollektivs »njustudio« aus Coburg ist von Hand gefertigt und wird mit zwei Spaltlederbändern mit Schnallen und handgenähtem nju-Kissen geliefert. Schön, wa?

Wenn Ihr mehr über das njustudio erfahren möchtet, besucht gerne die Webseite. Den Hockenheimer gibt's hier.

Holzsockel: lackiertes Birkenholz, Kissen aus Polsterstoff







Über den gemütlichen Wollteppich, der mir zu Füßen liegt, habe ich letzten Winter hier berichtet...

27. November 2015

kolor – Gemischtwarenladen



Bunte Stoffkabel und Baldachine aus Pappe, große Säcke aus recyceltem Papier mit leuchtenden Aufschriften wie »Stuff«, »Office« oder »Toys«, Bastelsets und Postkarten, aus denen Ihr vorgestanzte Formen von Möbel-Designklasikern, Weihnachtsschmuck oder Sehenswürdigkeiten herauslösen und zusammenkleben könnt – »kolor« steht für Vielfalt, Formen- und Farbenreichtum. Das Architektenpaar Tatjana Reimann und Uli Meyer entwickeln, entwerfen und produzieren alles, was ihnen in den Sinn kommt. Vom Papierprodukt über Möbelstücke bis hin zu innenarchitektonischen Lösungen. Teils sind es die simplen Lösungen, die zu großem Erfolg führen. Nicht nur die weißen Säcke sieht man inzwischen in Designläden weltweit…

Achtung! Kolor ist umgezogen!

kolor Gemischtwarenladen, Bergfriedstr. 22 / Kastanienplatz, 10969 Berlin, Tel: 030 – 23 18 01 46
Geöffnet: Di bis Fr von 15.00 bis 19.00 Uhr

kolor ist einer der 50 inspirierenden Designläden der Berlin’s Finest Buchreihe.




Foto: kolor

Foto: kolor




25. November 2015

Zirkeltraining – Recycling Goods



Oh Mann, habe ich Zirkeltraining in der Schule verabscheut. Die Lehrer bauten unendlich viele Stationen auf, um auf Matten, an Ringen, am Reck oder Barren Kraft, unsere Ausdauer und Beweglichkeit zu trainieren. Anstrengend war das und Spaß gemacht hat es mir auch nicht. 
Heute gehe ich regelmäßig und freiwillig zum Pilates, wo an ähnlich  schrecklichen Turngeräten Übungen gemacht werden und finde es gut und wichtig. Die Namen der Sportgeräte lauten anders. Da gibt es Seile mit Karabinerhaken und Schlaufen (Slings), die von der Decke baumeln, den Reformer, der aussieht wie ein Rudergerät und Airex-Matten für die Einheiten am Boden. Ob später mal aus diesen Materialien Modeaccessoires hergestellt werden, kann ich mir nicht vorstellen...
Die Idee, aus gebrauchten Turnmatten und Turngeräte-Leder Taschen zu entwerfen und sie »Aufschwung«, »Hechtrolle«, »Flick Flack« oder einfach nur »Matte« zu nennen, hatte 2007 Bernd Dörr. Aus Mülheim an der Ruhr kommen die Hand,- Reise,- Laptop,- Einkaufstaschen und anderen Modelle des Labels »Zirkeltraining«. Der Name ist super, finde ich, die Taschen auch und vielleicht sucht Ihr ja schon nach Geschenken für sportbegeisterte Freunde oder Familienmitglieder. Bernd Dörrs »Recycling Goods« gibt's in ausgewählten Shops in ganz Europa. Schaut für mehr Infos gerne auf der Webseite von Zirkeltranig vorbei. 









23. November 2015

Das Montagsmöbel #50 – Industrial Berlin

Zwei Berliner Unternehmen, die ich mag: Industrial Berlin und The Knots. Puristische, authentische Stahlmöbel auf Kundenwunsch und die schönen Orientteppiche von Katrin ten Elkeder, über die ich hier schon auf dem Blog geschrieben habe, stellten in der letzten Woche in einem temporären Showroom in Prenzlauer Berg gemeinsam aus. Gute Idee. Ich war dort, habe mir die Hocker, Regale,Tische & Co von André Kaya und Lars Backhaus vor Ort angeschaut und sie zu den Montagsmöbeln #50 auserkoren. 
»Keep it simple« finde ich gut, die Materialkombi aus Stahl und Holz auch und auf echte Handwerkskunst made in Germany kann man nicht genug verweisen, oder?

Mehr Infos zu den Stahlmöbeln im Industry Look findet Ihr auf der Webseite von Industrial Berlin.







20. November 2015

Schön im Mädchenzimmer – VITA Clava



Kinder werden zu Jugendlichen, rosa gestrichene Mädchenzimmer mit Stofftieren verschwinden ganz plötzlich und werden zu gemütlichen Rückzugsorten. Gerne mit lila Wänden, goldenen Accessoires, vielen Kissen auf dem (nun großen) Bett und den ersten Design-Stücken.
»Wenn du mein Zimmer schon fotografieren musst, dann mach es bitte, wenn ich in der Schule bin«... so viel zum (Ein)Verständnis einer meiner Töchter, wenn es um den Blog und Fotos geht. Ich kann es der Familie nicht verübeln. Jetzt wird schon in den Kinderzimmern umgeräumt, dekoriert und fotografiert. Dass die Wandfarbe von Farrow & Ball sein muss, haben die Kinder schon »gelernt«, das warme »Brassica« war allerdings die Wahl meiner Tochter. Die goldnen Vogelsticker stammen von »Eulenschnitt«, sehr schöner Online Shop übrigens, und seit ein paar Tagen hängt eine neue Lampe über dem Bett. Ein kleines bisschen Einflussnahme kann ich nicht leugnen. Ich stehe auf skandinavisches Design und die »Clava« (von VITA, Kopenhagen) in gebürstetem Messing passt richtig gut ins Zimmer. Zu Gold, Lila, großem Spiegel, Samt-Kissen und sogar zur Blumendeko. Die unzähligen kleinen Löcher im Lampenschirm werfen Schatten auf die Wand und sorgen für schönes Licht. Designleuchte im Teeniezimmer. So (v)erzieht man Bloggerkinder...

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Impulse by Communication und Concept Room. Meine Begeisterung für die »VITA Clava Lamp« bleibt davon jedoch unbeeinflusst.










18. November 2015

Indianer mit Goldrand

Weihnachten rückt näher. Geschenke müssen her. Meine Schubladen und Verstecke füllen sich stetig. Für diese beiden Fotos durfte »Little« mal kurz an die Wand. Gleich wird er wieder weggepackt. Den wundervollen Porzellanteller mit Goldrand und Indianer-Siebdruck habe ich bei Dawanda gesehen. Genauer genommen in der Dawanda Snuggery in Berlin Charlottenburg, wo Ihr das ganze Jahr über – und zur Weihnachtszeit erst recht – tolle Geschenke finden und kaufen könnt. Unikate, Kleinserien, Skurriles und Schönes von Designern und Künstlern, die alle auf der Online-Plattform einen Shop haben. Offline zu stöbern finde ich noch besser. Der Indianer musste mit. 
Der Schriftzug »Ilóika« auf der Tellerrückseite führte mich nach kurzer Internetrecherche  zu Ingrid Loidolds Webseite. Die gelernte Kommunikationsdesignerin arbeitet in Marketing und PR und experimentiert mit Siebdruck auf unterschiedlichen Materialien. In ihrem Shop bietet sie nicht nur Indianer mit Goldrand an, sondern dort tummeln sich auch Nilpferde, Krokodile, Vögel und reiten Cowboys auf Porzellan. Ausgefallene Geschenke, die bestimmt nicht jeder unter dem Weihnachtsbaum findet. Schade, dass »Little« für jemand anderes bestimmt ist...

Il-Design, Ingrid Loidold, Hamburg

Dawanda Snuggery, Ladengeschäft, Creative Space & Café, Windscheidstraße 19, 10627 Berlin. Tel: 030 - 544 691 10


In Ingrid Loidolds Online Shop habe ich noch »Big« und »Big 1« entdeckt. Auch schön.

Foto: Ilóika



Foto: Ilóika

16. November 2015

Firetube Ofenmanufaktur & Ideenschmiede



War das ein verregneter Herbstsonntag gestern? Und kalt wird es jetzt auch. Wer jetzt einen Ofen oder Kamin besitzt, der kann sich glücklich schätzen. Feuerchen an, Wolldecke, Sofa und sich's so schön wie möglich machen. Wenn das überhaupt geht. Die Gedanken zur Zeit sicher bei uns allen um unsere (nicht heile) Welt, wir fühlen mit den Hinterbliebenen der Opfer von Paris und wünschen uns nichts sehnlicher, als dass Frieden herrschen und das unnötige Morden aufhören möge. Unser Zuhause wird mehr und mehr zum Refugium. Dort fühlen wir uns geborgen und sicher. Weihnachten rückt näher. Zeit der Besinnung... Hoffentlich. Ob meine Worte die passende Einleitung für meinen Ofenbeitrag sind, weiß ich nicht, aber sie passten gerade so gut und mussten raus. 

Neulich habe ich die Ofenmanufaktur »Firetube« in Leipzig besucht. In den alten Backsteinmauern der alten Baumwollspinnerei gibt es eine beeindruckende Ausstellung von Kachelöfen, drehbaren, freistehenden Öfen oder auf Kundenwunsch angefertigten Sonder-Editionen. Mit einigen Modellen könnt Ihr nicht nur heizen, sondern auch backen und kochen – je nach Ofenkonzept. Das Design: Stahl, Kacheln, Beton, mal klassisch, mal supermodern,  auf jeden Fall individuell einsetzbar und zu jedem Wohndesign passend. 
Auf der Webseite  der Ofenmanufaktur findet Ihr alle Informationen zu firetube. Ich freue mich, dass ich während der Designers' Open zufällig dort vorbei gekommen bin und ein paar  Fotos geschossen habe... Schön.








13. November 2015

Tassenkekse – eine Herzensangelegenheit



Letztens im Supermarkt gesehen, gekauft, Kaffee gekocht und gleich unsere Tassen damit aufgehübscht: Tassenkekse oder Cup Cookies heißen die süßen Herzen mit dem Schlitz, die sich auf den Tassenrand stecken lassen. Sie schmecken zudem auch gut. Gleich mal im Internet recherchiert, ob es nicht die entsprechenden Ausstechformen zu kaufen gibt. Gibt es. Gestern kamen die Herzen per Post an und wandern (bis auf (m)eins) in die Geschenkeschublade.
Selbst gebacken schmecken die Herzen bestimmt noch mal so gut. Mache ich demnächst. Dafür hier schon mal ein Rezept, falls Ihr Euch auch einen Vorrat an Kaffeeherzen zulegen möchtet. Die Ausstechförmchen gibt's im Gastrohandel. Viel Spaß beim Backen wünsche ich Euch!

Knetteig:

250 g Weizenmehl
50 g Feine Speisestärke
1 Msp. Backpulver
125 g Zucker
1 Ei
125 g weiche Butter
geriebene Zitronenschale

Ofen vorheizen: 200° C Ober-/Unterhitze, 180° C Umluft

Mehl, Speisestärke und Backpulver in einer Rührschüssel mischen. Restliche Zutaten hinzufügen und alles mit dem Mixer (Knethaken) zunächst auf niedrigster, dann auf höchster Stufe zu einem glatten Teig verarbeiten. Teig auf bemehlter Fläche etwas 4 mm dick ausrollen, Herzen ausstechen und auf das mit Packpapier ausgelegte Backblech legen. Die Öffnung in den Keksen sollte nicht verengt werden.

Etwa 8 Minuten auf mittlerem Einschub backen. 

Auch schön.

Das Montagsmöbel #59 – Barrique Möbel

Foto: Magnus Mewes Heute möchte ich Euch Möbel aus alten Eichenfässern (Barrique) vorstellen.  Die Idee des Designers   Magnus Mewes ...

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