27. Januar 2016

Flughafen Berlin Tempelhof – Ein Rundgang

Was wäre Berlin ohne die Mutter aller Flughäfen. Der Flughafen Tempelhof ist einzigartig. Gerade lesen wir täglich in den Medien über ihn. In mehreren Hangars des größten Baudenkmals Europas wohnen inzwischen Flüchtlinge und bald wird auf dem Gelände ein Flüchtlingsdorf errichtet, das 7000 Hilfesuchenden übergangsweise ein »Zuhause« geben soll. 
Dass der Flugbetrieb damals eingestellt wurde, empfinde ich nach wie vor als eine nicht nachvollziehbare Entscheidung. Jede Großstadt dieser Welt besitzt mehrere, auch innerstädtische Airports. Wie schön wäre es, wenn wir von diesem wundervollen Flughafen in die Welt hinaus fliegen könnten...

Im Dezember nahmen wir an einer zweistündigen Gebäudeführung teil. Die Tempelhof Projekt GmbH bietet Gruppenführungen an, die ich Euch sehr empfehlen möchte. Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude mit seinen etwa 300.000 Quadratmetern spiegelt die wechselvolle Geschichte Berlins wieder. Fachkundige Guides erklären die unterschiedlichen Seiten des ehemaligen Flughafens: von der monumentalen Architektur, über die ideologisch-politischen Hintergründe des Baus zwischen 1936 und 1941 bis hin zur heutigen Nutzung als Notunterkunft für Flüchtlinge. Wir wurden an Orte geführt, von deren Existenz wir bis zu diesem Tag nichts ahnten. Wusstet Ihr von den Luftschutzräumen, der Basketballhalle der Amerikaner, dem nie vollendeten oberen Bauteil der Eingangshalle?
Ich habe für Euch fotografiert. Folgt mir gerne auf einen Rundgang durch die langen Flure, Treppenhäuser, die Abfertigungshalle, die Besucherterrasse und genießt von dort oben die Aussicht auf die Stadt... 

Alle weiteren Informationen zum Programm des Tempelhof Projekts und zur Geschichte des Flughafens findet Ihr hier

Abfertigungshalle

 Hinauf zur Besucherterrasse:




 Blick vom ehemaligen Flughafenrestaurant auf die Hangarbögen aus Stahl.

Abfertigungshalle


Monumental.




 Auf dem Weg zu den Luftschutzräumen...



Luftschutzraum mit Wandmalerei zur Unterhaltung der Kinder




Der längste Flur des Gebäudes 


Basketballhalle


Versteckte Schönheit... Nie fertig gestellter oberer Bereich der Empfangshalle








25. Januar 2016

Das Montagsmöbel #53 – mycs Berlin


mycs – Minimalistisches Design in maximaler Auswahl. Wenn Ihr Möbel sucht, die individuell und maßgeschneidert sind, die Ihr sogar selber zusammenstellen und Euch sicher sein könnt, dass es sich um nachhaltige Materialien und in Europa gefertigte Produkte/Module handelt, dann möchte ich Euch mein 53. Montagsmöbel ans Herz legen. mycs, das sind Christoph Jung und Kachun To, die sich überlegten, wie es wohl bei Kunden ankäme, bei einer Tasse Kaffee neben dem Computer, entspannt, eigene Möbel kreieren zu können. Mit hochwertigen Materialien und Farben, geradlinigem Design (ein bisschen skandinavisch angehaucht) und unzähligen Möglichkeiten, einen passenden Tisch oder ein Regal zu konfigurieren. Geliefert wird zügig, denn die unterschiedlichen Module liegen bereits im Lager bereit und müssen nur noch zusammengestellt werden. 
Anlässlich eines Events zur Fashionweek habe ich mich im Berliner Showroom umgesehen und ein wenig fotografiert. Die Möbel finde ich super, die Preise auch und der erste Schreibtisch wurde schon an den Mann/Kunden gebracht...

mycs GmbH, Showroom & Office, Friedrichstr. 123, Vorderhaus 1. OG, 10117 Berlin
Geöffnet: Mo – Fr 10.00 bis 18.00 Uhr, Sa von 11.00 bis 18.00 Uhr

Im Stilwerk Hamburg gibt es ebenfalls einen Showroom.










22. Januar 2016

A Hyggelig Home



Seit Mitte letzten Jahres gibt es »Hyggelig Berlin«, den Onlineshop für ausgewählte skandinavische Möbel und Wohnaccessoires aus den 1960er Jahren. Sabine Kluge und Nicole Johst Benthin – Freundinnen, Powerfrauen und Mid-Century Liebhaberinnen – bieten vom dänischen Teak Easy Chair bis hin zum Zeitungsständer von Kai Kristiansen alles an, was sie selber schön finden. Und das sind eine Menge Dinge. Stühle, Tische, Vasen, Sofas, die der Wohnung das gewisse Etwas geben, eine Geschichte erzählen – es hyggelig (das ist dänisch und heißt gemütlich) zu machen. 
Für einen Kunden habe ich bei Hyggelig Berlin einen Ledersessel mit Ottomane gefunden. Der wurde von den beiden höchstpersönlich geliefert. Bis hinauf in den 5. Stock eines Kreuzberger Hinterhauses... Wir lernten uns kennen, tauschten uns über Interior Design und kreatives Schaffen aus. Die Einladung, mal mit der Kamera  zum Kaffee ins Hyggelig-Home zu kommen, nahm ich gerne an. Wie schön. 
Sabine wohnt mit Mann und Kindern im Südwesten Berlins in einem hochmodernen Haus. Denkt man. Schaut man genau hin, entdeckt man 40 cm dicke Mauern und die alten Kappendecken aus Backstein. Reminiszensen aus lange vergangenen Zeiten, als im damaligen Stallgebäude noch Tiere untergebracht wurden. Kaum vorstellbar. Das Haus wurde komplett entkernt, Decken und Böden entfernt. Heute gibt es einen großzügigen, offen gestalteten Wohnbereich mit Küche, aus dessen Mitte eine minimalistisch gehaltene  Treppe in den ersten Stock hinauf führt. Von einer Galerie gehen Zimmer und Bäder ab. Es ergeben sich wunderschöne Sichtachsen, es ist hell und hyggelig. Nicht nur wegen der vielen Sessel, die sich unter die Einrichtung mischen. Die meisten sind neu gepolstert und strahlen durch schöne Farben und Muster Wärme aus. Das Interior ist eine gekonnte Kombination aus Altem und Neuem, dazwischen ein Kelim oder ein Kuhfell und ganz viel Platz zum kreativ sein... Danke, Ihr Lieben, für den Kaffee!

Mehr über Hyggelig Berlin erfahrt Ihr auf der Webseite. Bei Houzz sind die beiden Unternehmerinnen ebenfalls zu finden.





 








Auch schön.

Das Montagsmöbel #59 – Barrique Möbel

Foto: Magnus Mewes Heute möchte ich Euch Möbel aus alten Eichenfässern (Barrique) vorstellen.  Die Idee des Designers   Magnus Mewes ...

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