26. Februar 2016

BLESS HOME

BLESS N°37 New Sheheit, Redgreenglasses




Alle zwei bis drei Monate zieht ein anderer Kreativschaffender in das von den Designerinnen Ines Kaag und Desirée Heiss geschaffene BLESS HOME in Berlin. Zur Zeit wohnen dort Designer Philip Arhelger und seine Frau, um in der Produktwelt von Bless zu leben. Ein außergewöhnliches Konzept. BLESS HOME ist kein Laden im herkömmlichen Sinne. Es ist eine voll eingerichtete Wohnung, in der jeder Gegenstand gekauft werden kann. Zu den Öffnungszeiten oder nach Vereinbarung können die Kunden – oder sind es Gäste? – vorbei kommen, gemeinsam mit den BLESS HOME-Bewohnern einen Kaffee trinken oder sich nur in Ruhe umschauen. Zu sehen gibt es viel. Drei Serien bringen die Designerinnen pro Jahr heraus. Alle Objekte sind nummeriert. Viele sind skurril. Multifunktionale Holzperlenschnüre, die auch mal als Verlängerungskabel dienen, witzige Brillen, Hängematten aus Kunstfell, die ich zum ersten Mal im Berliner 25hours Hotel sah oder die beim Wort genommene Hairbrush – faszinierend.
Übrigens: Samstags könnt Ihr Euch zur Zeit von Hair Stylist »Hiro« die Haare schneiden lassen. Bitte einen Termin vereinbaren... 

BLESS HOME BERLIN, Oderberger Straße 60, Hinterhaus 3. Stock, 10435 Berlin, Tel: +49 30 27 59 65 66
Geöffnet: Mi – Fr von 17.00 bis 20.00 Uhr, Sa von 11.00 bis 18.00 Uhr und nach Vereinbarung

Bless Home ist einer der 50 inspirierenden Designläden meines Berlin's Finest Buches.

Links im Bild:  BLESS N°28, Climate Confusion Assistance, Fur Hammock

BLESS N° 00 – Fellperücke



BLESS BEAUTY – Hairbrush




22. Februar 2016

Ein Family Home im ehemaligen Bildhauer-Atelier

Es ist mal wieder an der Zeit, Einblicke in eine (Berliner) Wohnung zu geben. So ein Shooting ist für mich immer mit viel Spaß und einer Tasse Kaffee verbunden. Ich lerne nette Menschen kennen, sehe hinter sonst verschlossene Türen und bekomme unendlich viele Anregungen zum Thema Wohnen & Einrichten. Vor einiger Zeit war ich bereits schon ein Mal bei der jungen Familie, um sie zum Thema Farbe zu beraten. Nun sind die Wände und Holzeinbauten in hellen Neutraltönen (F&B's Pavillon Gray, Wimborne White und Skimming Stone) gestrichen und lackiert, der Umzug liegt bereits einige Monate hinter ihnen und ich freue mich, Fotos von diesem neher ungewöhnlichen Zuhause machen zu dürfen. 
Wo früher ein Berliner Bildhauer lebte und im Erdgeschoss Werke aus Stein, Bronze und Beton schuf, wohnt und arbeitet jetzt eine vierköpfige Familie mit zwei kleinen Töchtern. Die ehemalige Werkstatt bzw. das Atelier ist nun der zentrale Aufenthaltsbereich mit 2,50 Meter langem Holztisch und großen Industrieleuchten, die wehen der extremen Deckenhöhe mit einem Baugerüst installiert werden mussten. Die großen Atelier-Fenster lassen viel Licht hinein. Das Grün vom Nachbargrundstück ebenso. 
Der neu gegossene Betonestrich mit Fußbodenheizung sieht zwar kühl aus, wärmt aber die Füße und macht den Essplatz und die Küche sehr gemütlich. Letztere ist noch nicht ganz fertig. Der improvisierte Tresen mit den skandinavischen Barhockern finde ich so klasse, dass ich daran gar nichts verändern würde. Die Waschmaschine sucht noch einen neuen Platz, das eine oder andere Möbelstück soll noch einen neuen Anstrich bekommen. Vom ehemaligen Werkraum geht das Spiel-, ein Wohn- und das Arbeitszimmer ab. Ein Gäste-WC gibt's auch. Eine Holztreppe führt hinauf zu den Schlafräumen und zum Badezimmer. Von der Galerie hat man einen tollen Blick hinunter ins Family-Life. Ich kam gerade pünktlich zum Frühstück und konnte mit der Kamera das pralle Leben im ehemaligen Bildhauer-Atelier einfangen...

Tisch, Design Clemence Seilles







Workshop Chair, Design Jerszy Seymour
Tasse, Design: Helmut Menzel, Berlin

Spielzimmer-Stuhl, Design Clemence Seilles
Im Hintergrund ist der Original-Flaschenzug des ehemaligen Ateliers zu sehen
Tisch, Design Hans J. Wegner

Selfmade...

Fliesen im Bad



18. Februar 2016

Vauni – Design With Fire

Foto/Vauni
Was gibt es Schöneres zur kalten Jahreszeit als ein wärmendes Feuer? Ein wärmendes Feuer in einem schornsteinlosen Kamin im Kugeldesign.
Heute möchte ich Euch »Globe« des schwedischen Herstellers Vauni vorstellen. Wer meinen Blog regelmäßig liest, hat bereits ein Foto des mobilen Kamins gesehen. Ich habe mich in Annika Nybergs Showroom in Palma in Globe verguckt. Dort brannte das Design-Feuer mitten im Laden. Annika erzählte mir von Vauni, dem Unternehmen aus dem westschwedischen Kungsbacka. Dort werden neben Globe noch andere Feuerstätten, die mit Bioethanol betrieben werden, entwickelt, entworfen, hergestellt und vertrieben. Globe gefällt mir besonders gut. Annika zeigte mir, wie leicht man den Kamin anheben und an einen anderen Platz im Raum stellen kann. Bei der Verbrennung des biologisch abbaubaren Bioethanols entstehen weder Rauch, Ruß noch Asche. Aber angenehme Wärme, an der Ihr Euch wahlweise am Sofa, im Badezimmer, auf der Veranda, im Garten oder eben in einem schönen Laden wie bei Annika erfreuen könnt...

Alle weiteren Informationen zu den Kaminen und dem schwedischen Hersteller Vauni findet Ihr auf der Webseite oder auf Facebook.

Foto/Vauni
Foto/Vauni
Foto/Vauni




15. Februar 2016

Schön übernachten am Meer – Cap Vermell Beach Hotel



Ein letzter Blog-Gruß aus Mallorca. Vier Nächte waren wir in den Winterferien auf der Insel und verbrachten abwechslungsreiche Tage zu einer eher ungewöhnlichen Reisezeit für die Balearen. Dank der Wetter-App, die uns strahlenden Sonnenschein voraussagte, buchten wir kurzentschlossen Flüge und erlebten Mallorca so einsam und schön wie noch nie zuvor. 

Nach zwei Übernachtungen in der Stadt (lest hier mehr über das Hotel in Palma) folgten zwei erholsame Tage im Nordosten der Insel. Das Cap Vermell Beach Hotel liegt direkt am Strand in der gleichnamigen Bucht. Es begrüßten uns türkisfarbenes Wasser, feiner Sandstrand und eine sanfte Meeresbrise. Und Hotelchef Tomeu, der uns mit Prosecco willkommen hieß. Wir wurden zunächst auf die Terrasse geführt und genossen von dort den herrlichen Ausblick auf das glitzernde Meer. Das Getränk hinterließ augenblicklich eine höchst angenehme Wirkung. Dazu die wärmende Sonne und Euphorie, mitten im Winter an diesem Ort sein zu dürfen – ein grandioses Gefühl. 

Das 1934 im mallorquinischen Stil erbaute Cap Vermell Beach Hotel hat eine exzeptionelle Lage in der Bucht von Canyamel. Zwei Terrassen liegen oberhalb des Wassers und des Strandes, der über eine Steintreppe zu erreichen ist. Das für seine Feinschmecker-Gastronomie bekannte Hotel-Restaurant »Vintage 1934«, wo die Gäste von Küchenchef Manu Pereira mit mediterranen Köstlichkeiten verwöhnt werden, hat das Glück, Speisen und Getränke mit Meerblick servieren zu können. Im Sommer gibt's feurige Sonnenuntergänge zum Dessert. Anfang Februar war es jedoch noch zu kühl und zu früh dunkel, um draußen beim Sunset zu Abend essen zu können.
Das Hotel verfügt über 12 Zimmer, einige mit Balkon zum Meer hinaus. Wie herrlich, wenn einem die salzige Luft beim Öffnen der Fenstertür in die Nase steigt, das Tosen der Wellen beim Einschlafen zu hören ist und die kreischenden Möwen den neuen Tag begrüßen... Gefrühstückt wird im Sala Gustavo, der gleichzeitig auch das Restaurant beherbergt. Gustavo – so heißt der in Cartagena geborene und in den Hügeln Canyamels lebende Künstler, dessen farbenfrohe Kunstwerke im ganzen Hotel zu finden sind. Ob in den Zimmern, Fluren oder in dem nach ihm benannten Speisesaal. Das Atelier des Malers hätte ich zu gerne besichtigt. Es muss traumhaft schön gelegen sein. Vielleicht schaffen wir es, wenn wir mal wieder kommen. 

Die Zeit am Cap Vermell verging viel zu schnell. Ein Mal fuhren wir ins nahe gelegene Artà. Dort war gerade der Kinderkarnevalsumzug durch die Gassen des Bergdorfes in vollem Gange. Die Kostüme waren kreativ und bunt, die Stimmung ausgelassen und den krönenden Abschluss bildete eine Mehl- und Eierschlacht auf dem Plaza... Gut, dass es diese Tradition in Deutschland nicht gibt : )

Wir schauten uns auch das 7 Kilometer entfernte Sonservera an und tranken dort gegen Abend unser erstes Caña (Glas Bier). Ein hübsches Dorf mit einem großen Platz im Zentrum. Wie gemütlich. Und was wir besonders genossen – Wir waren weit und breit die einzigen Touristen. Noch nie war Mallorca so bezaubernd ...

Alle weiteren Informationen zum Cap Vermell Beach Hotel findet Ihr auf der Webseite oder auf Facebook.



Cap Vermell Beach Hotel, Plaza Pins de ses Vegues 1, 07589 Capdepera, Illes Balears







Kunst des mallorquinischen Künstlers Gustavo


Der chilenische Küchenchef Manu Pereira kocht fantastisch...


 Ausflug nach Artà, wo gerade der Kinderkarneval stattfand...






























Das Cap Vermell Beach Hotel ist eines der Projekte der CVIG (Cap Vermell Investment Group), die demnächst auch das im Stil eines mallorquinischen Dorfes angelegte Park Hyatt Mallorca eröffnen wird. Zudem gehören 12 luxuriöse Villen mit Pool zur Gruppe, die zum Teil bereits verkauft wurden oder noch erworben werden können. Während unseres Aufenthalts im Cap Vermell Beach Hotel lud uns Florentine Moeys (CVIG) zu einer kleinen Besichtigungstour in die Hügel des Caps ein. Wir schauten einige Häuser an, genossen den Ausblick und in unseren Gedanken lagen wir mit einem kühlen Drink am Pool. Träumen ist ja erlaubt...

Vielen Dank an Tomeu und das Team des Cap Vermell Beach Hotels für den schönen Kurzaufenthalt, der uns durch die PR-Agentur Stromberger in München ermöglich wurde.







Noch nicht eingerichtet. Da hätte ich einige Ideen...




Auch schön.

Das Montagsmöbel #59 – Barrique Möbel

Foto: Magnus Mewes Heute möchte ich Euch Möbel aus alten Eichenfässern (Barrique) vorstellen.  Die Idee des Designers   Magnus Mewes ...

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