31. März 2016

Vom ehemaligen DDR Innenministerium zur Eventlocation...



Dem Gebäudekomplex in der Berliner Mauerstraße, ab 1872 für die Deutsche Bank erbaut und später vom Innenministerium der DDR genutzt, soll neues Leben eingehaucht werden. Spätestens in vier Jahren wird dort unter anderem das Gesundheitsministerium einziehen. Ein Ort der Geschichte, den ich vor kurzem mit den EVENTAGENTEN besichtigen und fotografieren konnte.
Bevor die Sanierung beginnt, werden die Räume für kurze Zeit der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Als Eventlocation. Große Säle, prunkvolle Treppenhäuser, die ehemalige Großküche, der Theatersaal, die Cafeteria, zahlreiche Räume mit blätterndem Putz und genialen Leuchten aus vergangenen Zeiten können zur temporären Nutzung angemietet und für die unterschiedlichsten Zwecke genutzt werden. 
Bei unserer Tour durch die Blöcke I und II, die durch eine Brücke verbunden sind, entstanden viele Fotos der Off-Location, die die unterschiedliche Nutzung der Vergangenheit gut widerspiegeln: Hier der Glanz der frühen 1920er Jahre, dort die Sprache des real existierenden Sozialismus... 

Mehr Informationen zur Zwischennutzung des »Former Ministry Of Internal Affairs« findet Ihr auf der Webseite der EVENTAGENTEN. Eure Ansprechpartner: Claudia Nixdorf und Tim Felix Dreske.





Eingangsbereich Block II





Verstaubt – der Speisesaal
Im Tresorraum...
Für das Bild noch mal versiegelt : ) – ein (Stasi)Aktenschrank

Tresorraum – hier wurden bis vor einigen Jahren die Staatsakten verwahrt...

Detail: Tresorbolzen

Nutzung einiger Räume durch eine Filmproduktionsfirma...



Brücke über die Französische Straße
Fassade
Wasser und Luft. Zwei der vier Atlanten. Feuer und Erde befinden sich auf der anderen Straßenseite


29. März 2016

Woody Birdie Mobile by Hans Gustav Ehrenreich


Ihr kennt sicher die hüpfenden Hoptimisten, die es seit einigen Jahren wieder in den Läden zu kaufen gibt. Schöpfer dieser Kultfiguren aus den 1970er Jahren war der dänische Designer Hans Gustav Ehrenreich (1917 – 1984), der sich als gelernter Schreiner nicht nur mit Formgebung und Design beschäftigte, sondern besonders gern mit Holz arbeitete. So entstanden 1968, noch bevor die fröhlichen Hüpfer zum Leben erweckt wurden, die Woody Birdies Mobiles. 5 kleine fliegende Vögel aus Eichenholz mit Flügeln aus Metall. Sie schweben nun im Sixties Home und passen wunderbar zum Rest der Einrichtung.
Schön kann ich mir das Mobile auch für's Kinderzimmer vorstellen. Oder über dem Wickeltisch... 

Die Woodie Birdies by Hoptimist wurden mir netterweise von ConceptRoom zur Verfügung gestellt.





Wandfarbe: Lichen No 19, F&B

26. März 2016

Frohe Ostern mit den neuen Farben von F&B!


Fröhliche Ostern, Ihr Lieben! Genießt die Feiertage, sucht und findet viele bunte Eier und freut Euch auf den Frühling, der bald kommt! 
Wir haben uns schon mal farbmäßig auf die bevorstehende Saison vorbereitet und die Ostereier dieses Jahr nicht gefärbt, sondern mit den neuen Farbtönen von Farrow & Ball angemalt. Das hat Spaß gemacht und große Lust auf's Renovieren. Nun steht fest – Unser Wohnzimmer wird demnächst umgestrichen. In Inchyra Blue. Das bisher im sanften Pointing gestrichene Südzimmer kann mehr Farbe vertragen. Inchyra Blue, ein Blaugrau, das je nach Licht mal grauer, blauer oder grüner aussieht und das zum ersten Mal im klassischen, georgianischen Inchyra House in Schottland benutzt wurde, passt bestimmt auch nach Berlin... 
Auch die anderen neuen Farbtöne von F&B sind so schön, dass ich es kaum erwarten kann, sie Freunden und Kunden zu empfehlen. Es gibt einen schönen Grünton, Yearbridge Green, das an satte Wiesen erinnert und in Wintergärten bestimmt toll aussieht. Die sanften Neutraltöne, wie Shadow White, Drop Cloth oder Peignoir kann ich mir gut für F&B-Einsteiger vorstellen, die sich erst ein wenig an farbige Wände herantasten möchten. Salon Drab ist noch ein wenig  gewöhnungsbedürftig. Dafür ist Vardo ein echter Hingucker und Worsted eine schöne Alternative zu Manor House Gray. 

Mehr Infos zu Farrow & Ball findet Ihr hier.
Und wer Interior-Inspirationen mit F&B-Farben sucht, schaut gerne unter dem Label Farrow & Ball auf dem Blog vorbei.




23. März 2016

(Späti)Laden by Buchholzberlin



Als letzte Woche die erste Frühlingssonne schien, nutzte ich die Mittagspause, um im »Laden« von Buchholzberlin zu essen und die Gartensaison zu eröffnen. Noch fehlten die Blumen in den Kisten und das Gemüse in den Hochbeeten. Doch dieser Ort ist auch so ganz besonders und schön.
Als ich im letzten Jahr das Feature über den Laden schrieb und Fotos in der Joachimstraße machte, war der kleine Verkaufsraum auf der anderen Seite des Treppenhauses noch nicht ganz fertig. Jetzt aber. Ein kleiner Edel-Späti, der bis 22.00 Uhr geöffnet hat und selbstgebackenes Brot, regionale Produkte, handverlesene Weine oder eingeweckte Gemüse der Saison verkauft. Außerdem könnt Ihr dort (Klein)Möbel und Accessoires von Buchholzberlin mitnehmen, falls Ihr abends noch ein Geschenk braucht oder Euch selber etwas Gutes tun möchtet: Brettchen, Schalen und Hocker aus Holz, Bioleder-Taschen einer bayerischen Manufaktur, hochwertige Kochmesser mit Griffen aus uralter Moor-Eiche, Vasen aus mundgeblasenem Glas und neuerdings auch Vintage-Teppiche, Besteck designed by Chipperfield und Beistelltische mit Marmorplatte. Die Produktpalette ist klein und fein. Schönes Konzept.

Späti/Laden, Joachimstr. 20, 10119 Berlin, Tel: 030 – 24 04 83 54
Dienstag bis Samstag von 12.00 bis 22.00 Uhr











20. März 2016

Coffee Room Berlin



Back to normal. Nach fünf Beiträgen über Simbabwe gibt’s heute mal wieder einen Berlin-Tipp. Mit klitzekleinem Bezug zu Afrika. Damit der Übergang zum Blogalltag in der Hauptstadt nicht zu krass wird.
Im Coffee Room in der Saarbrücker Straße in Mitte wird nicht nur Kaffee aus fair gehandelten »Hey Coffein«-Bohnen aus Kenia gebrüht und feines, hausgemachtes Essen serviert, sondern auch schöne Dinge aus Holz, Keramik, Glas oder Stoff aus Südafrika verkauft. Vor einiger Zeit hieß das hübsche Kaffeehaus mit der imposanten Stuckdecke noch Cape Times Coffee Room und wurde von den Inhabern des Labels »Cape Times – Interior Design from Southafrica« betrieben, die sich vom Café trennten um mehr Zeit für ihren (Design)Laden in Berlin Buch zu haben. Cape Times wurde von der neuen Besitzerin aus dem Namen gestrichen, die Produkte aus Südafrika könnt Ihr weiterhin im Coffee Room erwerben. Die Wände schmücken Bilder von Berliner Künstlern (zur Zeit Experimentaldrucke auf Papier von Anne Franziska Schwarzbach), die ebenfalls gekauft werden können. Im Coffee Room treffen Gäste aus dem Kiez auf Besucher aus aller Welt, die sich hier vom Torstraßen-Mitte-Bummel erholen. Sehr gemütlich.

Coffee Room, Saarbrücker Str. 30, 10405 Berlin
Geöffnet: Mo – Fr von 8.00 bis 18.00 Uhr, Samstag von 10.00 bis 16.00 Uhr











Auch schön.

Das Montagsmöbel #59 – Barrique Möbel

Foto: Magnus Mewes Heute möchte ich Euch Möbel aus alten Eichenfässern (Barrique) vorstellen.  Die Idee des Designers   Magnus Mewes ...

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