27. April 2016

Budget Interior – Ein WG-Zimmer im Berliner Altbau



Einrichten muss nicht immer mit viel Geld ausgeben einhergehen. Gerade Studenten müssen sehen, wie sie mit wenigen Mitteln ihr WG-Zimmer gestalten und aus wenig möglichst viel machen können. Zum (etwas verspäteten) Semesterbeginn gibt's heute ein kleines Feature eines Altbauzimmers im Wedding, das zum großen Teil mit Budget-Lösungen auskommt. Das Rennrad an der Wand ist ein Hingucker. Zur Aufhängung dient eine Holzkiste von Ikea. Aus drei Küchenoberschränken (auch vom Schweden) und einer Vollholzplatte aus dem Baumarkt wird ein freihängendes Sideboard, in dem Klamotten und andere Dinge Platz finden. Einen großen Schrank gibt es nicht. Für Kleidung, die besser auf Bügeln aufgehoben sind – oder die gesehen werden dürfen – dient eine Hängekonstruktion. Seil und Rundholz gibt's in jedem Baumarkt, zwei Haken an die Decke, fertig. Unter der Garderobe ist Platz für eine alte Obstkiste mit Deckel. Perfekt für Schuhe. Die »Schönen« kommen oben drauf, die anderen hinein : ) Solche Kisten findet Ihr auf dem Trödel oder im Internet. Auch die alte Kristall-Karaffe ist ein Fundstück. Die Gläser sind allerdings neu und gibt es z.B. in Schöneberg bei La Vendemmia. In den drei Papiertüten von kolor, über die ich hier bereits geschrieben habe, ist der übliche »stuff« untergebracht, den man so hat. Die Neonbeschriftung wird in der Wanddeko wieder aufgenommen. Die pinkfarbene »Tape Art« hinter dem Bett gefällt mir gut. Als Nachttisch dient eine Cajón, auf der sonst getrommelt wird. (Kistentrommel). Ein einfaches Bettgestell, Kissen und Bettwäsche von H&M Home, Grünpflanzen vom Weddinger Blumenladen, das alte Skateboard aus Kinderzeiten, ein geerbtes Kuhfell und ein Schreibtisch mit Stall-Leuchte – alles Dinge, die nicht viel kosten und dem WG-Zimmer Individualität geben. Nur bei der Wandfarbe muss abgewogen werden, ob lieber angemischt oder vielleicht bei den Eltern um einen Zuschuss für eine Farrow & Ball-Farbe (hier Vert de Terre No 234) gebeten werden sollte. Das Grün passt so wunderbar zum Stuck und zu den Dielen. Einfach schön.







In der Küche: Weiße Industrieleuchte vor dunkelblauer Wand (Stiffkey Blue, F&B)



25. April 2016

KIRSCHGRÜN Berlin – Wohnen im Detail




Direkt am S-Bahnhof Botanischer Garten, eingebettet zwischen kleinen Kiez-Läden, befindet sich KIRSCHGRÜN. Ein kleiner aber feiner Concept Store mit einer guten Mischung ausgewählter Möbel und Wohnaccessoires, Schmuck, Textilien und vielen  Unikaten, die von der Inhaberin Heike Eretier auf Flohmärkten und Messen aufgestöbert werden. Neben Vintage und Modernem für Haus, Wohnung oder Garten gibt es ausgesuchte Lampen, Gläser, Vasen und sogar Kunstwerke für die Wand. Alles liebevoll und immer wieder anders arrangiert. Schön.

Einen Besuch bei KIRSCHGRÜN könnt Ihr gut mit der »Station Küche« verbinden. Über das Küchenstudio in der ehemaligen Eingangshalle des S-Bahnhofs habe ich bereits hier auf dem Blog berichtet.



KIRSCHGRÜN, Hortensienstraße 12b, 12203 Berlin 
Geöffnet: Mo – Fr von 11.00 bis 18.00 Uhr, Sa von 11.00 bis 15.00 Uhr













21. April 2016

EXTRATAPETE im Planet Modulor am Moritzplatz



Wie wär's mal mit einer neuen Tapete statt Wandfarbe hinter dem Sofa, dem Schreibtisch oder im Bad? Im Modulor-Haus am Moritzplatz könnt Ihr bei »Extratapete« zwischen vielen Designs auswählen. Matthias Gerber, Grafik-Designer aus der Schweiz und Inhaber des Unternehmens, berät Euch gerne. Ob Muster-, Foto- oder Bildtapete – Vielleicht habt Ihr sogar eigene Ideen, Kunstwerke oder Fotos, die Ihr an die Wände bringen möchtet. Die Referenzliste von »Extratapete« ist lang und zeigt, wie vielseitig einsetzbar die Berliner Tapeten sind. Ihr findet sie in Hotelzimmern, Cafés, Läden, Galerien und Büros. In der Wohnung sorgen Tapeten für schöne Akzente, bieten sich für Nischen und einzelne Wände oder sogar ganze Räume an. Wie findet Ihr die »Rosa Inge«? Packpapier meets klassisches Motiv...

Extratapete, Prinzenstr. 85a (im Planet Modulor, 1. OG), 10969 Berlin
Geöffnet Mo – Fr von 9.00 bis 19.00 Uhr, Sa von 10.00 bis 18.00 Uhr


Extratapete ist einer der 50 inspirierenden Designläden des Berlin's Finest Buchs. 








Und die »Rosa Inge«...

Packpapier meets edlen Gartenklassiker

18. April 2016

Das Montagsmöbel #54 – Ikea Hacking mit Reform Küchen

Die Küche ist das Herzstück jeder Wohnung. Hier hält man sich viele Stunden des Tages auf, die Familie und Freunde kommen zusammen, um gemeinsam zu kochen und zu essen. Auf das Design wird großen Wert gelegt, doch nicht jeder hat die finanziellen Mittel, um eine teure Markenküche zu kaufen oder sich vom Tischler eine Küche auf Maß anfertigen zu lassen.

Jeppe Christensen und Michael Andersen, die Gründer der Designfirma Reform Furniture aus Kopenhagen, haben sich vorgenommen, den Küchenmarkt zu revolutionieren. Sie lieben zeitloses Design und möchten dies jedem zu günstigen Preisen zugänglich machen. Zusammen mit dänischen und internationalen Architekten entwerfen und produzieren sie Küchenfronten und Arbeitsplatten aus nachhaltigen Materialien, die sich einfach mit herkömmlichen IKEA-Modulen (Fronten mit nur einem Klick!) kombinieren lassen. Jede IKEA-Küche kann so zum individualisierten Designerstück verwandelt werden. Zu erschwinglichen Preisen. Die Idee finde ich super, zumal ich immer wieder von Kunden angehalten werde, eine möglichst preiswerte und trotzdem schöne Küche zu planen. Häufig schlage ich vor, die Basis-Module von IKEA zu kaufen und durch Umlackieren der Fronten und/oder der Arbeitsplatte ein Unikat zu schaffen. Andere Griffe, Armaturen und Spülbecken werden ebenfalls von anderen Herstellern hinzugekauft. 
Reform aus Kopenhagen hackt IKEA-Küchen auf professionelle Weise und ich freue mich schon auf den ersten Showroom, der im August in Berlin eröffnet. Dort könnt Ihr Euch dann die verschiedenen Designs und Materialien vor Ort anschauen. Ich habe bereits Materialproben angefordert und freue mich riesig, meinen Kunden von Jeppes und Michaels Reform Küchen zu berichten...

Wenn Ihr mehr über das Konzept und die verschiedenen Designs und Materialien von Reform Furniture lesen möchtet, besucht gerne die Webseite













Alle Fotos: © Reform Furniture

Auch schön.

Das Montagsmöbel #59 – Barrique Möbel

Foto: Magnus Mewes Heute möchte ich Euch Möbel aus alten Eichenfässern (Barrique) vorstellen.  Die Idee des Designers   Magnus Mewes ...

Bloglovin'

Follow
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...